Seuchenausbruch in Marawi befürchtet

MARAWI CITY / PHILIPPINEN — Islamistische Terroristen, welche die Stadt Marawi belagern, haben fast 400.000 Menschen aus der Stadt und Umgebung vertrieben. Unter ihnen wird der Ausbruch von Seuchen und Krankheiten befürchtet.

 

Die Stadt Marawi, die als Hauptstadt der Moslems in einem ansonsten überwiegend katholischen Land angesehen wird, ist heute eine Geisterstad, nachdem islamische Terroristen am 23. Mai die Stadt einnehmen wollten.

Seit mehr als einem Monat kämpft die Regierung mit Jets, Hubschraubern und gepanzerten Fahrzeugen gegen die Terroristen der Maute Gruppe.

Bisher wurden bei den Kämpfen mehr als 400 Personen getötet. Die Maute Kämpfer kontrollieren immer noch mit Scharfschützen und Sprengkörpern einen kleinen Teil der Stadt und verlangsamen ein Vorankommen der Regierungstruppen.

Das Sozialministerium spricht von alarmierenden Hautkrankheiten und Fällen von Gastroenteritis nicht nur in den Auffanglagern.

Präsident Duterte versprach am Samstag, dass die Regierungstruppen Marawi nicht verlassen würden, bis der letzte Terrorist neutralisiert worden sei. Dabei musste er zugeben, dass man damit eine schwere Zeit habe. Man habe nicht realisiert das Ausmaß und die Vorbereitungen des Gegeners.

 

Quelle: Manila Times