Arbeiter wandern von Manila nach Leyte

 



 

PHILIPPINEN — Verzweifelte Bauarbeiter haben sich nach ihrer Entlassung wegen COVID-19 und der verschärften Gemeinschaftsquarantäne von Luzon zu Fuß auf den Weg nach Hause in Leyte gemacht.

 

Nachdem sie feststellen mussten, dass es keinerlei Personentransportmöglichkeiten mehr gab, sie aber zu ihren Familen und in einer ungewissen Zeit nicht in Manila bleiben wollten, nahmen sie die Sache in ihre eigenen Füße und entschieden sich zu laufen.

Danny Bollera, Bewohner von MacArthur in Leyte ist einer der sieben Bauarbeiter. Sie hätten sich am 13. März auf den Weg von Valenzuela City nach Tacloban City gemacht. Das sind 866 Kilometer auf dem Pan-Philippine-Highway. Bis zum 23. März seien sie bis nach Tagkawayan in Quezon gekommen und hätten bereits 282 Kilometer hinter sich, sagte er.

Die Gruppe wandert nachts und schläft tagsüber am Straßenrand. Sie erhalten Essen und Trinken von Soldaten an den Checkpoints auf ihrer Wanderschaft zwishen den Orten.

Die Radiostation Bombo Radyo Tacloban wurde bereits auf sie aufmerksam und bittet Anlieger, die Wanderer zu unterstützen auf ihrem Weg.

Die Gruppe bat den Bürgermeister von MacArthur, Rudin Babante, ihnen zu helfen, ein Boot zu finden, sobald sie Matnog in Sorsogon erreichen, dass sie nach Northern Samar übersetzen kann.

 



 

Quelle: Manila Times