…aus der philippinischen Presse

PRESSESCHAU VON HEIKO ECKARD

Sonntag, den 12. Mai 2019

(zum Bild: Auch Präsidenten haben eine Mutter)

 

Heute ist Muttertag – Die uebelsten Gegner von Praesident Rodrigo Roa Duterte werden bezweifeln, dass so einer wie der ueberhaupt eine Mutter gehabt haben kann. Doch, hatte er – Soledad Roa-Duterte.

Geboren am 22. November 1916 als Soledad Roa y Gonzales in Cabadbaran, Agusan del Norte, war sie die Tochter von Eleno, einem Maranao, der den Namen Roa annahm, und dessen Frau Fortunata Gonzales. Sie ging in Cabadbaran zur Schule und dann in die Philippine Normal School in Manila in der College-Stufe. Sie kam als Lehrerin zum Bureau of Public School.

In der Zeit lernte sie Vicente Duterte kennen, einen Anwalt aus Cebu. Zusammen siedelten sie sich 1950 in Davao an, wo Vicente von 1959 bis 1965 Gouverneur der damaligen Provinz Davao war. Das Paar hatte 5 Kinder, darunter Rodrigo Roa Duterte, geboren am 28. Maerz 1945 in Maasin City, Leyte. Seine Geschwister sind Eleanor, Benjamin, Joccelyn und Emmanuel. Der Vater Vicente Duterte starb am 21. Februar 1968.

Soledad gab den Schuldienst auf, als ihr Mann in die Politik ging, und sie fuehrte das Yellow Friday Movement gegen den damaligen Praesidenten Ferdinand Marcos. Als diese Fuehrerin erwarb sie sich den Namen “Nanay Soling ~ Mutter Soling”, die sich um Wohlstand und Fortschritt der einfachen Leute einen Namen machte. Ueber sie heiszt es in einer Laudatio der RAFI (Ramon Aboitiz Foundation Inc.), obwohl Nanay Soling nur 5 Fusz, 2 Zoll grosz (157 cm) und leicht gebaut sei, gebrechlich aussah, sei sie ein menschlicher Dynamo ihrer sozialen Unternehmungen: “Es bedarf nur ihrer Zeit und Energie, noetigenfalls auch Schweisz und Traenen, das war genug um einen Elefanten zu toeten.

Nach langer Krankheit starb Soledad Roa Duterte am 4. Februar 2012 im Alter von 95 Jahren im Davao Doctors Hospital an Herz-Lungen-Versagen. Die Duterte-Familie hielt eine private Trauerfeier, sie wurde am selben Tag eingeaeschert. Damals Vize-Buergermeister Rodrigo Duterte sagte in seinem lokalen TV-Programm “Gikan sa masa, para sa masa ~ Vom Volk, fuer das Volk”: “Sie wollte ein Begraebnis im Kreis der Familie. Sie wollte keine Zeremonie. Wir befolgten nur, was sie wollte. Das war ihr letzter Wunsch.” Luz Ilagan von der Gabriela Woman-Partei sagte: “All of us lost a nanay.

Wie ich das im Internet so zusammenstoppele, denk ich mir: kein Wunder, dass bei der Mutter ein Rodrigo so wird, wie er ist.

Vergesst eure Muetter heut nicht.

Saysay sa adlaw – Naputot ko kay putot man ang akong nanay. 

putot klein na… V/G naputot ist klein, ko ~ ako ich, kay weil, man Betonung, ang best. Art., akong ~ ako nga ich + Verbinder, nanay Mutter, Mama

Satz des Tages – Ich bin klein weil meine Mutter klein war.

 



 

Gemaesz “Wikipedia”, “Rafi”, “InterAksyon”, “Inquirer” u.a.

 

Mein Name ist Heiko Eckard. Ich wurde 1946 in Werries – Deutschland – geboren, besuchte das Neusprachliche Gymnasium in Hamm, studierte Philosophie und Mathematik in Münster und arbeitete als Programmierer in München, Nürnberg und Fürth. Nach meiner Pensionierung ging ich 2011 mit meiner Frau Ofelia Villaflores Eckard in ihre Heimat, General Santos City – Philippinen. Auf dieser Seite beschreibe ich, was mir aus der philippinischen Presse ins Auge sticht.

Die Presseschau von Heiko Eckard wird mit seiner Einwilligung und Erlaubnis in den PHILIPPINEN NACHRICHTEN & MAGAZIN veröffentlicht.