…AUS DER PHILIPPINISCHEN PRESSE

 

VON HEIKO ECKARD

Dienstag, den 24. Oktober 2017 

 

Die Waffen schweigen… – …das ist die wichtige Nachricht heute, die es auch bis nach Deutschland geschafft hat. Eine Meldung finde ich in der “Zeit”, beim “Spiegel” schlaeft man wohl noch, und in Marawi beginnen die Leute mit dem Aufraeumen.

Das gibt mir Zeit… – …mich um Anderes zu kuemmern. In seiner Kolumne in “The Manila Times” befasst sich Antonio Contreras heute mit Leuten, die schlecht ueber ihr eigenes Land reden, wenn sie im Ausland sind. Richtig, er hat da Senator Antonio Trillanes vor Augen, und eine weniger bekannte Raissa Robles, eine Bloggerin der Akbayan-Partei, der Senatorin Risa Hontiveros angehoert, die man dann schon wieder besser kennt. Es gibt aber auch auslaendische Journalisten, die sich nicht genieren, Praesident Rodrigo Roa Duterte als “tyrannischen Faschisten” zu zeichnen, der die freie Meinung unterdrueckt, und die laufen hier in den Philippinen frei herum und haben keine Angst eingesperrt zu werden. Contreras zeigt, was einem bei solchem Verhalten in anderen Laendern bluehen wuerde. Er nimmt Thailand und die USA als Beispiel.



Senator Trillanes traf sich in den USA mit einem US-Senator, der Co-Autor des Gesetzes ist, das den Verkauf von Gewehren an die Philippinen wegen Verletzungen der Menschenrechte verbietet. Mit dem hat er ueber die Situation der Menschenrechte hierzulande gesprochen, und Contreras schlieszt seine Kolumne: “Und doch wird Senator Trillanes nie bestraft werden fuer eine Tat die, befaenden wir uns im Krieg, als Hochverrat betrachtet wuerde. Diese Leute sollten dankbar sein, dass wir nicht so sind, wie sie uns darstellen.

Im Juli geriet ich schon einmal ins Gruebeln, was ich hier selbst tue, angeregt von der E-Mail eines gelegentlichen Lesers meines, wie er schrieb, “politischen und hoffentlich nicht gefaehrlichen Kommentars”. Die Kolumne von Contreras ruft mir das heute wieder lebhaft in Erinnerung.

Da ich kein investigativer Journalist bin, sondern Medien-Endverbraucher, und nur zusammenfasse und in deutscher Sprache aufschreibe, was hier sowieso schon in der Zeitung steht, fuehle ich mich eigentlich ganz ungefaehrdet – solange die Opposition nicht an die Macht kommt.

Gemaesz “ManilaTimes” u.a.

 

 

Mein Name ist Heiko Eckard. Ich wurde 1946 in Werries – Deutschland – geboren, besuchte das Neusprachliche Gymnasium in Hamm, studierte Philosophie und Mathematik in Münster und arbeitete als Programmierer in München, Nürnberg und Fürth. Nach meiner Pensionierung ging ich 2011 mit meiner Frau Ofelia Villaflores Eckard in ihre Heimat, General Santos City – Philippinen. Auf dieser Seite beschreibe ich, was mir aus der philippinischen Presse ins Auge sticht.