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Leben in einem philippinischen Barangay # 004 – An der Wasserstation

 



 

Seit vielen Jahren benutzen die Einwohner und auch wir, kommerzielles Trinkwasser, was an kleinen Wasserstationen aufbereitet wird. Das bürgerte sich ein, als vor rund zwei Jahrzehnten die ersten Wasseraufbereitungsanlagen in der Stadt von findigen Geschäftsleuten eröffnet wurden.

Ob es stimmt, dass die städitische Wasserversorgung kein sauberes Wasser liefert oder das eher geschäftsfördernde Gerüchte der Betreiber waren, weiß ich nicht. Wir sind auf unserer Bergstraße bis heute nicht an ein öffentliches Wassernetz angeschlossen. Wir bekommen unser Brauchwasser durch kilometerlange Schlauchleitungen von einer einbetonierten Quelle mit Kies und Sandfiltern. Da die Leitung aber immer wieder unauthorisiert von in der Nähe wohnenden Menschen geöffnet wird, trinken wir das Wasser nicht.

Wenn keine Kunden da sind, ist es an der Wasserstation beschaulich, aber wehe, ein Kunde taucht auf. Sofort herrscht rege Hektik. Leere Flaschen werden abgeladen, gewaschen, gespült, befüllt, versiegelt und wieder aufgeladen. Ganz zum Schluß kann man noch einen der Arbeiter der Wasserstation dabei beobachten wie er die volle Literflasche mit einer Hand in der Luft umdreht und dann auf dem Kopf zu uns bringt.

Das war eine weitere Episode aus unserem Barangay und noch viele sollen folgen.

 

Video (5:22) von Philippinen Magazin

 



 

 

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