Palast suspendiert stellvertretenden Ombudsman

 

MANILA / PHILIPPINEN — Malacañang gab am heutigen Montag bekannt, dass der stellvertretenden Gesamtombudsman Melchor Arthur Carandang angeklagt und unter eine 90-tägige Suspendierung gestellt worden sei.

 

Der Präsidentensprecher Harry Roque sagte in einer Besprechung, dass das Office of the Executive Secretary“ Carandang wegen ernsthaftem Fehlverhalten und ernsthafter Unaufrichtigkeit für die unbefugte Enthüllung von mutmasslichen Banküberweisungen von Präsident Rodrigo Duterte und seiner Familie belastet.

Auf die Frage, ob Malacañang Jurisdiktion über Carandang habe, sagte Roque, dass nur der Ombudsman anfechtbar sei und der Stellvertreter aber durch den Präsidenten entfernt werden könne.

Carandang hat sich bisher zu der Suspendierung noch nicht geäußert.

Er hatte am 27. Septemer 2017 bekanntgegeben, dass das Office of the Ombudsman eine Untersuchung eingeleitet habe, die sich mit dem Reichtum der Ersten Familie nach einer Beschwerde durch Senator ‚Antonio Trillanes IV beschäftige.

Trillanes hatte behauptet, die Basis für seine Beschwerde gegen Duterte stamme von Bankaufzeichungen vom Anti-Money laundering Council. Er behauptete, dass das Office of the Ombudsman im Besitz von Bankunterlagen sei, die den Geldfluss an Einzahlungen und Abhebungen von Dutertes Sohn, dem damaligen Vizebürgermeister von Davao, Paolo und von Sebastian „Baste“ und seinem Gemeinschaftskonto mit seiner Tochter, der Bürgermeisterin von Davao Sara Duterte habe.

Die AMLC stritt am folgenden Tag die Herausgabe solcher Dokomente an den Ombudsman ab.



Quelle: GMA

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