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Straßenverkäufer auf den Gehwegen

 

Straßenverkäufer verkaufen keine Straßen, sondern verkaufen auf der Straße. So weit so gut. In der Stadt, wo ich lebe, hat die Stadtverwaltung bei diesen Straßenverkäufern rigeros durchgegriffen und sie von den öffentlichen Straßen verbannt. Sie wurden zu einer Zeit, als ein ehemaliger Bürgermeister, den meine Frau auch noch ihren Opa nannte, immer frecher und blockierten ganze Fahrspuren rund um den größten Markt der Stadt, weil dieser sie als Wahlvolk brauchte, um die Bürgermeisterwahlen zu gewinnen. Der Nachfolger hat dann damit Schluß gemacht, denn es waren eh nicht seine Wähler und es gab in der Stadt einige Aufregung und ein regen Katz- und Mausspiel zwischen Straßenverkäufern und Polizei. Die Zeit ist nun vorüber und es ist etwas langweilig geworden auf den Straßen der Stadt.

 

PHILIPPINEN MAGAZIN - Straßenverkäufer auf den Gehwegen
PHILIPPINEN MAGAZIN – Straßenverkäufer auf den Gehwegen

 

Warum sitzen nun auf bestimmten Straßen immer noch Straßenverkäufer, welche den gewerblich angemeldeten und Steuern zahlenden Händlern Kunden abspenstig machen. Die Meissten wissen nicht, dass dies mit den Grundstücken zu tun hat. Besonders auffällig ist dies in der Altstadt, die hier Divisoria genannt wird. Besonders dort findet man auf einigen Straßen Gehwege, oft in unterschiedlicher Höhe und Breite. Diese können auch schon mal abrupt durch einen Hauswand gänzlich verschwinden bis zur Bürgersteigkante. Und da ist das Problem. Die individuellen Grundstücke reichen genau bis an die Bordsteinkante und dürfen auch bis dorthin bebaut werden. Die ehemaligen Städteplaner hatten für Fußgänger in der Stadt kein Verständnis, deswegen gibt es eine Bebauung bis an die Bordsteinkante, dann kommen parkende Autos auf beiden Straßenseiten und den restlichen freien Raum, den teilen sich ALLE Verkehrsteilnehmer von spielenden Kindern und Fußgängern, über das Fahrrad mit Seitenwagen und die Motorela und Autos und Lastkraftwagen.

Die auf den Bildern zu sehenden Straßenverkäufer befinden sich also auf privaten Grundstücken und bezahlen für ihre Anwesenheit den Grunstücksbesitzern eine tägliche Miete, damit sie hier verkaufen können.

 

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