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Philippinen in Nahrungsmittelkrise durch Schweinefleischmangel, sagt Ibon

 



 

Die Philippinen befinden sich mitten in einer Krise der Lebensmittelsicherheit mit dem anhaltenden Mangel an Schweinefleisch und einem drohenden Engpass in der Hühnerversorgung, so die unabhängige Denkfabrik Ibon Foundation.

Laut Maki Pulidos Bericht auf „24 Oras“, hat die Afrikanische Schweinepest das Land mit weniger Schweinen zurückgelassen – von 12,8 Millionen im Januar 2020 auf 9,7 Millionen im Januar 2021.

Die philippinische Statistikbehörde sagte auch, dass der Bestand an Masthähnchen im Land auf 53,27 Millionen gesunken sei, der niedrigste Stand seit 11 Jahren.

Mit dem Rice Tariffication Law, welches die Importbeschränkungen aufhob, zeigten die Zahlen der PSA, dass der Ab-Hof-Preis von Palay oder ungeschliffenem Reis auf P16 pro Kilo gesunken ist.

Der erwünschte Effekt, den Preis für Reis zu senken, wurde jedoch noch nicht erreicht, da das billigste Grundnahrungsmittel laut PSA immer noch für 38 Pesos pro Kilo verkauft wird.

„Wir befinden uns gerade in einer Krise. Wir zahlen den Preis dafür. Wir sind so verwundbar. Wir zahlen den Preis durch die Anhäufung von Fehlern, so dass eine kleine Sache wie ein ASP-Problem, wir können nicht einmal damit umgehen,“ sagte Afrika.

Ibon sagte, dass die Schweinezüchter keine Subventionen erhalten hätten und immer noch mit Millionen von Kilos an Schweinefleischimporten zu kämpfen hätten.

Die United Broilers Association sagte, sie erwarte, dass die nächste Verknappung die Geflügelversorgung betreffen werde.

Regierungsstatistiken sagten, dass 402 Millionen Kilo Hähnchen und 256 Millionen Kilo Schweinefleisch im Jahr 2020 importiert wurden.

Das Landwirtschaftsministerium stimmte zu, dass es zu wenig Investitionen im Landwirtschaftssektor gibt.

Unterstaatssekretär Noel Reyes sagte, dies sei der Grund für die 10 Milliarden P für Reisbauern im Rahmen des Rice Competitive Enhancement Fund.

Was die Versorgung mit Schweinefleisch betrifft, sagte Reyes, dass es ein Defizit von 400.000 Tonnen für 2021 gebe. Er sagte, die DA empfehle mehr Importe und eine Wiederaufstockung der Schweine.

Zuvor sagte Malacañang, dass Präsident Rodrigo Duterte bereits einen Gipfel für Lebensmittelsicherheit einberufen habe, um die Probleme, die derzeit die Lebensmittelindustrie heimsuchen, anzugehen.

Zu den Problemen, die auf dem Gipfel angesprochen werden sollen, gehören die hohen Preise für Schweinefleisch, der Rückgang der Erzeugerpreise für Palay und der Ansturm der Afrikanischen Schweinepest (ASF), sagte der Sprecher des Präsidenten Harry Roque.

Roque sagte, dass der Gipfel nach Modellen für den Ansatz der Wertschöpfungskette in der Agrarindustrie, für ein von den LGUs geführtes System zur Erweiterung der Agrar- und Fischereiwirtschaft sowie für die Stärkung der Rolle und der Kapazitäten der lokalen Preiskoordinierungsräte und der regionalen Entwicklungsräte suchen werde.

 



 

Quelle: Manila Times

 

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