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3 Metro-Bürgermeister gegen Kindersitzgesetz

 



 

LTO-Direktor Clarence Guinto entschuldigte sich zuvor für die Aussage, dass Familien mit großen Kindern größere Autos benutzen sollten.

(Wenn ein Direktor einer staatlichen Behörde solche Aussagen macht, dann braucht er sich nicht mehr zu entschuldigen, dann sollte er freiwillig seinen Hut nehmen.)

 

DREI Bürgermeister in Metro Manila sind gegen die Umsetzung des Kinderautositzgesetzes wegen der Ungereimtheiten in den Umsetzungsregeln und -vorschriften, die ihrer Meinung nach die Führungskräfte der lokalen Regierung auf lange Sicht belasten könnten.

Der Bürgermeister von Valenzuela City, Rex Gatchalian, die Bürgermeisterin von Quezon City, Josefina Belmonte, und der Bürgermeister von Navotas City, Tobias Tiangco, sagten in getrennten Interviews, dass sie die volle Umsetzung des Republic Act 11229, oder des „Child Safety in Motor Vehicles Act“, nur dann gutheißen würden, wenn die Regierung mit den richtigen Richtlinien aufwarten könne.

Gatchalian und Belmonte forderten eine gründliche Überprüfung der Maßnahme. Sie sagten, das Land Transportation Office (LTO) hätte die unterschiedlichen Körpergrößen von Kindern berücksichtigen müssen.

LTO-Direktor Clarence Guinto entschuldigte sich zuvor für die Aussage, dass Familien mit großen Kindern größere Autos benutzen sollten. Das Gesetz fordert die Installation von Kindersitzen in privaten Fahrzeugen für Kinder unter 12 Jahren und für Kinder, die kleiner als 4 Fuß und 11 Zoll sind.

Tiangco sagte gegenüber der Manila Times, dass er gegenüber denjenigen, die das Kindersitzgesetz verletzen, Nachsicht walten lassen würde.

„In Navotas würden wir diejenigen, die keine Autositze haben, nicht verhaften“, sagte Tiangco, ein ehemaliger Gesetzgeber.

Belmonte sagte, dass die Öffentlichkeit vollständig befragt werden müsse, um festzustellen, ob es machbar sei oder nicht: „In Quezon City können wir es nach bestem Wissen und Gewissen durchsetzen, aber sie müssen zuerst die richtigen Richtlinien vorlegen, wie wir es umsetzen sollen, da es ein nationales Gesetz ist und keine lokale Verordnung.“

 



 

Quelle: Manila Times

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