Masern-Epedemie in Sarangani

 

SARANGANI / PHILIPPINEN -- Gemeldete Masserfälle in der Provinz Sarangani haben sich in den letzten 11 Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 800 Prozent erhöht, gab das Gesundheitsministerium bekannt.

 

Gegenüber den 12 Krankheitsfällen im letzen Jahr, stehen 112 Fälle in diesem Jahr.

Masern sind eine hochansteckende Infektion einhergehend mit Atembeschwerden und Hautausschlag, ist aber vermeidbar durch eine Impfung.

Mutmassliche Masern haben in Sarangani 18 Personen im B'laan Stamm getötet, nach dem diese Symptome der Krankheit aufwiesen, seit der ersten Woche im November.

Gesundheitsminister Francisco Duque III sagte, der Maserausbruch könnte der Dengue-Impungung mit Dengvaxia-Kontroverse zuzuschreiben sein, die Angst vor Impfungen verursacht habe.

Am 28. November gab die Weltgesundheitsorganisation bekannt, dass es in den Philippien 17.200 gemeldete Masernfälle gegben hat. Eine Steigerung von 367 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Gefährdet seien insbesondere kleine Kinder, gab die WHO auf ihrer FB-Webseite bekannt.



Quelle: Manila Times