NPAs gesichtet in 4 Dörfern von Misamis Oriental

OPOL / MISAMIS ORIENTAL / PHILIPPINEN — Rund 200 bewaffnete Männer, mutmasslich NPA Banditen haben zu einer Evakuierung von 173 Familien aus den Hinterland-Dörfern von Opol, in der Provinz Misamis Oriental geführt.

 

Meist Frauen, Kinder und Alte, die rund 500 Personen ausmachen, sind aus den Dörfern am Dienstag in den Hauptort Opol geflohen. Bürgermeister Max Seno sagte, die Männer wären in den Dörfern geblieben.

Die Flüchtlinge stammen aus den Barangayas Limonda, Cauyonan, Nangcaon und Tingalan. Die beiden Dörfer Limanda und Cauyoan haben eine Verbindung zu Lanao del Norte und Bukidnon. Die bewaffneten Männer sollen sich in den vier Dörfern seit der letzten Woche aufhalten.

Der Bürgermeister machte klar, dass die Bewaffneten die Bewohner nicht bedrängt hätten. Die Gemeindeverwaltung von Opol hat einen Notstand ausgerufen, damit Hilfsgelder bereitgestellt werden können für die Flüchtlinge. Es wurden Decken, Schlafmatten, Essen und andere benötigten Dinge verteilt.

Der Bürgermeister hat veranlasst, dass sich Lehrer um die schulpflichtigen Kinder kümmern.

Das Militär hat Truppen entsandt und ist mit einer Bereinigungsaktion dabei, die Dörfer von den Banditen zu säubern, damit die Flüchtlinge wieder zurückkehren können.

 

Quelle: Sunstar