Wütende Maranaos schwören Hapilon und die Mautes zu jagen

MARAWI CITY / PHILIPPINEN — Wütende Bürger der Stadt Marawi (Maranaos) haben geschworen dabei zu helfen den Abu Sayyaf Anfüher Isnilon Hapilon und seine Kumpane zu jagen und sagen, diese freiwillige Aktion komme nicht wegen der Belohnungen, sondern sind Rache für deren Kriegsimport in die Stadt, welche das Leben dort nun sehr schwierig gemacht hat in der Gemeinschaft.

PHILIPPINEN NACHRICHTEN - Isnilon Hapilon (Mitte) in einem Treffen mit Terroristen
PHILIPPINEN NACHRICHTEN – Isnilon Hapilon (Mitte) in einem Treffen mit Terroristen
Foto: AP

 

Unter den Freiwillingen Maranaos ist ein pensionierter hochrangiger Polizist, dessen Familie gezwungen war in die Stadt Iligan zu fliehen und er gerade erfahren hat, dass eines der zerstörten Häuser in der Stadt seines sei.

Zwei vertriebenen Maranao Händler, Kamar und Sainodin, beide in den end-40-ern sagen, Hapilon zu töten sein nun „halal“ oder erlaubt, da er gegen islamische Konditionen für den Jihad (heiligen Krieg) verstossen hat. Dazu gehören die Tötung von unschuldigen Zivilisten und die Zerstörung von Besitz, besonders von Muslims.

„Wenn ich eine Waffe habe und sei es nur eine Machete, ich würde nicht zögern ihn zu töten“, sagte Kamar mit bebender Stimme, während er wutentbrannt auf ein Foto von dem „Emir“ Hapilon starrt.

Die erbosten Freiwilligen hatten sich bei der Manila Bulletin gemeldet, um ihre Meinung los zu werden, während Berichten nach Hapilon, immer noch sich irgendwo in der Stadt versteckt.

Präsident Duterte hat auf den Kopf von Hapilon eine Belohnung von 10 Millionen Pesos und auf jeden der Maute Brüder, tot oder lebendig, 5 Millionen Pesos ausgesetzt.

Kamar sagte weiter: „Das wäre eine ausreichende Abfindung für den Tod von zwei Verwandten und für das unterbrochene Handelsgeschäft.“

 

Quelle: Manila Bulletin