29 Tote, Dutzende werden vermisst in Cebu

 

NAGA CITY / CEBU / PHILIPPINEN — Die Todeszahl bei dem schweren Erdrutsch in der Stadt Naga, auf der Insel Cebu, hat sich am Freitag auf 29 erhöht, geben Militär und Polizei bekannt.

 

Der Erdrutsch war durch schwere Regenfälle in den Barangayas am Donnerstag ausgelöst worden.

Unter den Toten ist ein 4-jähriges, bisher nicht identifiziertes Mädchen.

Der Erzbischof von Jose Palma hatte am Freitag dazu gesagt, man müsse die Folgen „Fortschritt und Entwicklung“ neu überdenken und will schauen, wie er den Betroffen helfen kann. Im Moment könne man nur beten.

Die Arbeiten in den Steinbrüchen sind auf behördliche Anordnung eingestellt worden in acht Regionen des gesamten Landes. Die betroffenen Regionen sind Ilocos, Central Luzon, Calabarzon, Bicol, Central Visayas, Northern Mindanao, Davao und Caraga.

Der Umweltminister hat vier Beamte der MGB Regionalbüros in Cebu vom Dienst enthoben.

Zudem wurde angeordnet die Apo Land und Quarry Corp. das Environmental Compliance Cefificate auszusetzen.

Weiterhin wurde die sofortige Evakuierung der verbliebenen Bewohner in dem Katastrophengbiet angeordnet, bis zu mindestens einem Kilometer außerhalb der Gefahrenzone.



 

Quelle: Manila Times