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Tödliche Straßen | Philippinen: Der Mensch und der Monsun

 

Die Insel Mindanao im Süden der Philippinen hat sich noch nicht vollständig der modernen Welt angeschlossen.

In der Provinz Bukidnon diktiert die Reisernte noch immer den Lebensrhythmus. Mit jeder Ernte vertrauen die Bauern des kleinen Dorfes Kalabugao, das mitten in den Bergen liegt, ihre kostbare Ware den Fahrern und Maklern an, die sie auf dem Markt verkaufen. Die überladenen Lastwagen legen 70 Kilometer zurück. Die Fahrt dauert in der Regel etwa sechs Stunden, in der Regenzeit kann sie aber auch mehrere Tage dauern. Schlammige Gräben, Erdrutsche, Fahrzeugpannen … der Countdown für den „Reiskonvoi“ hat begonnen. Jede verlorene Stunde birgt die Gefahr, dass der Reis verrottet.

Etwas weiter südlich, im Santiago de Compostela-Tal, beginnen seltsame Lastwagen mit dem Namen „Saddams“ – eine Anspielung auf den ehemaligen irakischen Diktator – ihre täglichen Fahrten. Sie fahren zu den unzugänglichen Goldminen, um die letzten Möglichkeiten auszuschöpfen, die es dort noch gibt. Sie sammeln die Säcke mit den Steinen ein, die von den Goldgräbersklaven in der Vergangenheit unter Einsatz ihres eigenen Lebens abgebaut wurden.

 

Eine Gelegenheit auf meinen eigenen Videokanal aufmerksam zu machen

Philippinen Magazin

 

VIDEO (49:13)

Tödliche Straßen | Philippinen: Der Mensch und der Monsun

 

 

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