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In kleinen Tieren ganz groß

 

Ein bekannter Autor für einen philippinischen Reiseführer schrieb einmal: Die Philippinen sind in kleinen Tieren ganz groß. Damit meinte er, dass es in den Philippinen nicht viele große Wildtierarten gibt, dafür aber eine große Anzahl an kleinem Getier.

Das kann ich soweit bestätigen, auch wenn man die meisten der kleinen Tiere erst gar nicht zu Gesicht bekommen wird. Davon sind die Meisten sicherlich auch nicht gefährlich, so wie dieses, welches ich auf einer unserer Blumen am Haus durch Zufall entdeckte. Trotzdem sollte man nicht gleich alles anfassen.

Wir gingen einmal auf der Zufahrtsstraße zum Eco-Village in Malasag spazieren, als ich einen zweimal geknickten Ast entdeckte, ihn aufheben wollte und an den Straßenrand werfen wollte, als mich meine Frau davon abhielt und meinte, es würde sich da um eine kleine Schlange handel. Für mich war das ein Ast so dick wie ein Bleistift. Als ich dann näher kam, verformte sich der „Ast“ zu einer Geraden und schlängelte schnell davon.

Ein anderes Mal waren wir bei einer Heilerin, auch in dieser Gegend, als ich auf einem mit losem Geröll bedeckten Weg ausrutschte und mich geistesgegenwärtig an einem Busch fest hielt. Das war keine gute Idee gewesen. Innerhalb von wenigen Sekunden wurde ich auf von Hunderten von Ameisen attackiert, die gleich den ganzen Arm bedeckten. Das war zwar ein großes Gelächter für die umstehenden Kinder, aber richtig lustig was das für mich nicht. Die letzte Ameise entdeckte ich noch später wieder daheim in der Hose.

 

Land und Leute mit kleinen Geschichten näher kennen lernen

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