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Tonnenfrau, Tonnenmann und Penis-Aschenbecher

 

Ein Fassmann ist eine auf den Philippinen beliebte Souvenirpuppe oder Statuette. Die Statuette besteht in der Regel aus einer groben, aus Holz geschnitzten männlichen Figur, die teilweise in einem runden Holzfass versteckt ist. Wenn das Fass abgenommen wird, kommt die männliche Figur zum Vorschein, die im unteren Teil einen auffälligen Phallus trägt.

Das Souvenir ist in den philippinischen Souvenirläden recht häufig zu finden und erfreut sich bei Touristen, die bei der ersten Begegnung mit dem Objekt und dem Abnehmen des Fasses überrascht sein können, einer gewissen Beliebtheit.

Der Barrelman wurde auch als Teil der philippinischen Kultur und Kunst identifiziert, oft als Gegenstand philippinischer Witze. Im Jahr 2005 sponserte das Filipino American Network in Chicago eine Ausstellung mit dem Titel „Beyond the Barrelman“ (Über den Fassmann hinaus), bei der Kunstwerke philippinischer Künstler aus Nordamerika und den Philippinen gezeigt wurden. Der Fassmann war auch in dem philippinisch-amerikanischen Film The Debut von 2001 mit Dante Basco in der Hauptrolle zu sehen.

Der Vorsitzende des Programms für indigene Kulturen der Universität Baguio, Io Jularbal, behauptet, dass der Fassmann ein Nebenprodukt der Verwestlichung ist. Er weist darauf hin, dass vor der Ankunft von Ausländern in den Kordilleren die Eingeborenen frei und ohne Scham mit wenig oder gar keiner Kleidung herumliefen. Jularbal sagt, dass das Element des Fasses von den Amerikanern beeinflusst wurde, wobei das Konzept des „Mannes im Fass“ für Armut oder sozioökonomisches Versagen steht.

Der nationale Künstler Kidlat Tahimik hat bei seinen Forschungen in den 1990er Jahren über den Fässer-Mann festgestellt, dass der Fässer-Mann als eine „Form des Protests“ gegen die Westler konzipiert wurde. Es wird angenommen, dass die Ifugaos den Fassmann um 1900 schufen, um die amerikanischen Kolonisatoren zu verspotten, die die Vertreibung der Ibalois verursachten. Tahimik selbst gab sich als „lebender Fassmann“ aus, um als sozialer Kommentar die Botschaft zu verbreiten, dass die Kolonisatoren die „Sensibilität der Eingeborenen“ verdorben hätten.

In den 1960er Jahren wurde das Stück in Baguio von Luis Lardizabal, dem damaligen Bürgermeister der Stadt, kurzzeitig verboten.

Der Ursprung des Fassmanns, der traditionell in Ifugao hergestellt wird, ist unklar. Einem Dokumentarfilm der GMA-Sendung iJuander’s zufolge könnte der Ursprung des Fassmanns auf Holzschnitzer der Asin Road in Benguet zurückgehen, die als munpaot bekannt sind. Durch die Massenproduktion von polierteren, maschinell hergestellten Fassmännchen außerhalb Baguios ging die Nachfrage nach der traditionellen Version des Souvenirs zurück.

In den letzten Jahren ist auch eine weibliche Version der Figur aufgetaucht. Die Überraschung sind die Brüste der Frau.

 

Einzigartige philippinisches Igorot-Penis-Fertilitäts-Totem-Aschenbecher Es handelt sich um originale Igorot-Penis-Fertilitäts-Totem aus Holz, das zusätzlich zu einem funktionalen hölzernen Aschenbecher geschnitzt wurde. In alten Zeiten wurden solche Totems von den Bergvölkern benutzt, um die Götter im Namen der Impotenten oder Unfruchtbaren anzurufen. Die Tradition wird bis heute fortgesetzt und hat mit dem Zusatz des Aschenbechers eine praktische Note erhalten.

 

Manchmal findet man diese Souvenirs bei Filipinos, wenn man bei ihnen daheim eingeladen ist. Neuerdings tragen immer mehr Reisende diese Art von Souvernirs in die ganze Welt.

Im ORO BOHOL TRADING werden unter vielen anderen Dingen auch der Tonnenmann, die Tonnenfrau und die Penis-Aschenbecher verkauft. Ich bin mit der Kamera durch dieses alteingessene Geschäft in der Stadt Cagayan de Oro geschlendert. Das Video kann hier angeschaut werden

BOHOL TRADING The Store ARTS & CRAFTS

 

 

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