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Die Zahl der gemeldeten Todesfälle in Agaton stieg auf 224, vermisst werden 147

 

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle durch das tropische Tiefdruckgebiet Agaton ist von 178 am Mittwoch auf 224 am Donnerstagmorgen gestiegen, teilte der Nationale Rat für Katastrophenvorsorge und -management mit.

Nach dem Bericht des NDRRMC von 8 Uhr morgens kamen alle neu gemeldeten Todesopfer aus den östlichen Visayas, insgesamt 202.

Weitere 17 der insgesamt gemeldeten Todesopfer stammten aus Westvisayas, drei aus Davao und zwei aus Zentralvisayas.

Andererseits ist die Zahl der als vermisst gemeldeten Personen von 111 auf 147 gestiegen, während die Zahl der Verletzten nach Angaben des NDRRMC bei acht Personen blieb.

Bislang wurden nur die Meldungen über 18 Todesfälle, sieben Vermisste und sechs Verletzte bestätigt.

Insgesamt waren 2.081.011 Menschen oder 599.956 Familien in 2.421 Barangays in Bicol, Western Visayas, Central Visayas, Eastern Visayas, Northern Mindanao, Davao, Soccsksargen, Caraga und Bangsamoro von Agaton betroffen.

Davon wurden 109.518 Personen oder 29.911 Familien in 447 Evakuierungszentren versorgt.

Das NDRRMC gab an, dass 11.279 Häuser in Bicol, Westvisayas, Zentralvisayas, Ostvisayas, Nordmindanao, Davao, Soccsksargen und Caraga beschädigt wurden, davon 10.519 teilweise und 760 vollständig.

Die Schäden in der Landwirtschaft beliefen sich auf 257.025.441 Pesos in Westvisayas, Ostvisayas, Nordmindanao, Soccsksargen und Bangsamoro.

Außerdem wurden in den westlichen Visayas, den zentralen Visayas, Nord-Mindanao und Bangsamoro Schäden an der Infrastruktur in Höhe von insgesamt 6.950.000 P gemeldet.

Insgesamt wurden 459 Überschwemmungen, 98 Erdrutsche, sechs Sturzfluten und drei Seeunfälle aufgrund von Agaton gemeldet, sagte das NDRRMC und fügte hinzu, dass mindestens 58 Straßen und acht Brücken immer noch unpassierbar seien.

In 76 Städten und Gemeinden kam es zu Stromausfällen, von denen 12 wiederhergestellt werden konnten. In drei Gebieten war auch die Wasserversorgung unterbrochen.

Einundvierzig Häfen setzten ihre Fahrten aus oder haben ihren Betrieb eingestellt, von denen sieben bereits wieder in Betrieb genommen wurden. Insgesamt 2.590 Passagiere, 1.124 rollende Ladungen, 11 Schiffe und ein Motorbanca saßen in einigen betroffenen Regionen fest.

Insgesamt 18 Städte und Gemeinden erklärten den Katastrophenzustand, darunter Sara, Lemery, Passi, Pototan und Batad in Iloilo, Cateel in Davao Oriental, Trento in Agusan del Sur und die gesamte Provinz Davao de Oro.

Nach Angaben des NDRRMC wurde für die betroffenen Gebiete Hilfe im Wert von 64.028.560 P bereitgestellt.

 

Quelle: Manila Times

 

 

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