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Filipinos sind gerne höflich

 

Eine der wichtigsten Tatsachen ist, dass Höflichkeit auf den Philippinen als eine Kunstform angesehen wird. Für Einheimische ist es üblich, Ausländer mit „Sir“ oder „Ma’am“ anzusprechen, egal wie alt man ist, während jüngere Filipinos ältere Männer und Frauen als „ate“ (große Schwester) oder „kuya“ (großer Bruder) bezeichnen, auch ohne Verwandtschaft.

Schwangere Frauen, Behinderte und ältere Menschen haben in den Banken (nicht nur, sondern fast überall) ihre eigene Schlange, um die Menschenmenge zu umgehen.

 

PHILIPPINEN MAGAZIN - TAGESTHEMA - Filipinos sind gerne höflich
PHILIPPINEN MAGAZIN – TAGESTHEMA – Filipinos sind gerne höflich

 

Für mich persönlich immer wieder ein Einkaufserlebnis in den Supermärkten mit eigenen Kassen für Senioren. Da gibt es meist eine Bank, auf die man sich als Kunde setzen kann, während jemand (auf Wunsch) den Einkaufswagen ausräumt, die Kassiererin die Ware einscannt oder eintippt, jemand auf Wunsch die gekauften Dinge in Tüten oder Kartons einpackt und nach draußen bringt zum Fahrzeug oder bis zur Straße, wo ein Jeepney anhalten kann. Dort übernimmt der ‚conductor‘ (Jeepney-Begleiter) die Kartons und wenn es keinen gibt, übernehmen diese Aufgabe die Männer unter den Fahrgästen. Wer mit dem eigenen Fahrzeug auf dem Parkplatz steht, kann sich darauf verlassen, dass der Packer von der Kasse, die Kartons ins Fahrzeug lädt und einer vom Wachpersonal das Fahrzeug bis auf die Straße geleitet und dazu auch schon mal den fließenden Verkehr anhält.

Ich habe es in Deutschland bisher niemals gesehen und weiß auch nicht, wie man als Kunde in einer Apotheke angeschaut werden würde, wenn man eine einzige Tablette verlangen würde und dazu auch noch ein Glas Wasser gereicht bekommen möchte. Das passiert hier laufend und niemand zuckt mit der Wimper.

Senioren erhalten beim Einkauf und bei Dienstleistungen einen 20%igen Preisnachlass gegen Vorlage eines Seniorenpasses.

Es gibt so viel Positives, was wiederum die negativen Dinge kompensiert.

 

 

 

 

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