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Sinn oder Unsinn?

 



 

Wir wollten am gestrigen Morgen, nach den Videoaufnahmen an einem Ende des Barangays nicht den Kilometer bis zur Marktstraße laufen und hielten einen Jeepney an, der bis dorthin fuhr. Dieser Jeepney war leer bis auf uns.

Jeepneys müssen, damit sie operieren und Fahrgäste transportieren dürfen, diese durchsichtigen Plastikabtrennungen für jeden einzelnen Fahrgast haben. Durch die offene Bauweise flogen diese im Fahrtwind hin und her und war eigentlich lustig anzusehen. Nur fragt man sich dann schon, was sich der Gesetzgeber dabei gedacht hat, wenn er auf diese Weise die Übertragung des Covid-19-Virus verhindern will. Ich konnte ein aufkommendes tiefes Gurgeln im Hals, das als Gekicher startete und in einem lauten Gelächter endete, nicht verhindern.

Ich denke da an andere erzwungene Maßnahmen, die aber bisher wohl alle nichts genützt haben, denn das Virus verbreitet sich weiter und anstatt langsamer, immer schneller, wenn man den Behörden glauben darf. Da gab es Plastikschutzschilde zwischen dem Motorradfahrer und seinem Sozi. Alleine diese Maßnahme hat den Fahrern und Besitzern Millionen von Pesos gekostet. Der einzige Nutzen davon war wahrscheinlich der Profit des Herstellers. Nun sollen auf Cebu private, umgehängte Luftreiniger für Fahrer und Schaffner in Bussen und Jeepneys das Virus eindämmen. Für mich genaus lachhaft. Da gibt es diese Schutzschilde, welche die meisten Leute, denen ich begegne oben auf dem Kopf haben, aber nicht vor dem Gesicht. In ungefähr so, wie den Motorradhelm leger über den linken Arm anstatt auf dem Kopf. Ja, da gibt es sicherlich noch einige mehr unsinnige Maßnahmen.

 

EIN BEITRAG AUS DEM FOTOBLOG

 

 



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