PH verbietet Schweinefleischimporte aus Deutschland

 



 

DIE PHILIPPINEN haben die Einfuhr von Haus- und Wildschweinen, Schweinefleischprodukten und Nebenprodukten aus Deutschland verboten, nachdem das Land seinen ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest (ASF) bestätigt hat.

Das Landwirtschaftsministerium sagte, die neue Verordnung zum Verbot deutscher Schweinefleischprodukte sei eine „Wiederholung“ der Verordnung, die es im Juli 2019 erlassen habe.

Deutschland hat der Weltorganisation für Tiergesundheit berichtet, dass das ASP-Virus in Wildschweinkörpern im Spree-Neiße-Gebiet im südlichen Teil von Bradenburg, wenige Kilometer von der deutschen Grenze zu Polen entfernt, entdeckt wurde.

Landwirtschaftsminister William Dar setzte auch die Bearbeitung und Bewertung des Antrags und die Erteilung der sanitären und phytosanitären Einfuhrgenehmigung für Haus- und Wildschweine, Schweinefleischprodukte und Nebenprodukte aus Deutschland aus.

Sendungen von Schweinen, Schweinefleisch und Schweinefleischprodukten aus Deutschland werden von den Quarantänebeamten des Bureau of Animal Industry an allen wichtigen Einfuhrhäfen beschlagnahmt.

Ein vorübergehendes Verbot von Schweinefleischprodukten aus Deutschland wurde von den Philippinen im Juli letzten Jahres verhängt, nachdem festgestellt wurde, dass das europäische Land Fleisch aus einem anderen vom ASP-Virus betroffenen Land exportiert.

Es hatte Befürchtungen gegeben, dass die ASP die polnische Grenze überqueren und Wildschweine in Deutschland, dem größten Schweinefleischproduzenten Europas, infizieren könnte.

Deutschland ist ein bedeutender Schweinefleischlieferant für China, das seine Schweinefleischimporte erhöht hat, um durch ASP-Ausbrüche verursachte Versorgungslücken zu schließen. Südkorea, Deutschlands zweitgrößtes Exportland für Schweinefleisch, verhängte ein ähnliches Verbot.

Die ASP ist eine hoch ansteckende hämorrhagische Krankheit von Haus- und Wildschweinen. Es gibt keinen Impfstoff, und die Sterblichkeitsrate liegt bei bis zu 100 Prozent.

Das Virus ist für den Menschen nicht schädlich und stellt kein Risiko für die Lebensmittelsicherheit dar.

 



 

Quelle: Manila Times

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