aus der philippinischen Presse

 



 

PRESSESCHAU VON HEIKO ECKARD

Montag, den 27. Juli 2020

Zum Bild: Von vielen heißerwartet – Die Sona 2020 von Präsident Rodrigo Duterte

 

In der Verfassung von 1987… – …heiszt es: “The Congress shall convene once every year on the fourth Monday of July for its regular session…” und an anderer Stelle: “The President shall address the Congress at the opening of its regular session.

Beides ist heute der Fall, und so wartet die Nation gespannt, was Praesident Rodrigo Roa Duterte sagen wird. Im Saal sind wegen der Coronavirus-Pandemie nur 50 Gaeste zugelassen. Eingeladen ist Vize-Praesidentin Leni Robredo, abgesagt hat Dutertes Tochter Sara Duterte-Carpio, Buergermeisterin von Davao, um nicht Quarantaene-Bestimmungen zu verletzen. Auch die Presse muss auszen vor bleiben. Die Rede wird uebertragen vom staatlichen RTVM (Radio Television Malacañang), andere Sender koennen sich dort aufschalten. Der Chef des PCOO (Public Communications Operations Office), Minister Martin Andanar, versicherte, dass live uebertragen und nicht editiert wird, wie das neulich bei Dutertes Rede in Jolo der Fall war.

Ich werde mir das bei “CNNPhil” anschauen, weil da Englisch kommentiert wird. Dumm ist nur, dass ich keinen Hinweis gefunden haben, wann die Rede genau beginnt.

Director’s cut”… – …ueberschreibt der “Standard” seinen Leitartikel und schreibt, wie die Regisseurin Joyce Bernal der heutigen SONA einen “distinctly Filipino flavor” geben will. Ich hoffe, damit ist nicht gemeint, dass Duterte Filipino spricht, sondern, wie im letzten Jahr, bei Englisch bleibt. Der Leitartikler des “Standard” schreibt weiter:

Eines ist sicher: Ob namhafte Regisseure oder nicht, die Reden des Praesidenten in letzter Zeit hatten immer einen ausgepraegten Duterte-Geschmack. Die Rede heute Nachmittag wird keine Ausnahme bilden. In den letzten Monaten ist es fuer uns zur Gewohnheit geworden, den Praesidenten seine Gedanken im Strom des Bewusstseins aeuszern zu hoeren. Kein Geringerer als sein Sprecher [Harry Roque] hat uns dafuer getadelt, dass wir es nicht besser wuessten, als seine ‘Witze’ woertlich zu nehmen.

“Zumindest koennen wir sagen, was im Kopf unseres Fuehrers vorgeht.

“Dennoch unterstreicht der Kontext der heutigen Nationalen Ansprache die Notwendigkeit, dass Herr Duterte mit dem Volk klar, logisch, praegnant und autoritativ kommunizieren muss. Wir beobachten mit Entsetzen, wie die Covid-Zahlen weiter in die Hoehe schnellen. Wir zittern angesichts der Gesetzes-Vollzugsorientierten Loesungen dieser Regierung, statt dass diese auf Wissenschaft, Verdienst und Mitgefuehl beruhen.

“Wir brauchen in der Tat einen ganz anderen Duterte, der heute das Wort ergreift.

Mir klingt das so wie “Warten auf’s Christkind”, aber – ich bin gespannt.

Ich danke allen Lesern… – …die mit Worten oder Clicks (ThumbsUp…) auf mein Blog reagiert und mich ermutigt haben, weiter “in die Tasten zu hauen”, wobei das nicht mehr ganz der passende Ausdruck ist. Da bei meinem Laptop das “e” sich durch haeufigen Gebrauch “verabschiedet” hatte, ich musste heftig “nachbohren”, um es hervorzulocken, habe ich mir am Samstag ein Keyboard geleistet, auf dem meine Finger nun samtweich ueber die Tasten gleiten, und dieses “e” ist geradezu “hingehaucht”.

 



 

Gemaesz “Manila Times”, “Manila Standard” u.a.

 

Mein Name ist Heiko Eckard. Ich wurde 1946 in Werries – Deutschland – geboren, besuchte das Neusprachliche Gymnasium in Hamm, studierte Philosophie und Mathematik in Münster und arbeitete als Programmierer in München, Nürnberg und Fürth. Nach meiner Pensionierung ging ich 2011 mit meiner Frau Ofelia Villaflores Eckard in ihre Heimat, General Santos City – Philippinen. Auf dieser Seite beschreibe ich, was mir aus der philippinischen Presse ins Auge sticht.

 

Die Presseschau von Heiko Eckard wird mit seiner Einwilligung und Erlaubnis in den PHILIPPINEN MAGAZIN mit NACHRICHTEN veröffentlicht

 

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