Trotzige Vulkan-Bewohner ausgeräuchert

 



 

ES WAR BEÄNGSTIGEND, ICH BIN WEGGERANNT ZUSAMMEN MIT ANDEREN

 

BATANGAS / PHILIPPINEN — Die philippinischen Behörden haben ein hartes Durchgreifen am 20. Janaur gegen Evakuierte angeordnet, die sich ihren Anordnungen widersetzen und ihre Häuser und Wohnungen in der Gefahrenzone des Taal Vulkans aufsuchen.

 

Etliche dieser Leute wurden vom Vulkan regelrecht ausgeräuchert, als dieser am Freitag dicken Dampf ausstieß und mit verstärkten vulkanischen Akitivitäten reagierte.

Einige Personen sagten aus, sie seien in Panik verfallen, als die Erde bebte und weißer Dampf aus dem Krater aufstieg um 5:15 Uhr am gestrigen Freitag.

Es besteht eine Sperre für 199 Barangays rund um den Taal Vulkan, aber es gibt immer wieder Leute, die diese Sperren umgehen um zu ihren Häusern zu gelangen.

Das Philippine Insitute of Volcanology and Seismology (Phivolcs) versichterte, der entlassene Dampf sollte keinen Grund zur Panik geben. Der dichtere Dampf entstamme dem weiter aufsteigenden Magma, welches das Grundwasser aufheizt. Es sei sehr gut möglich, dass plötzlich Ausgänge für den Dampf frei geworden seien, die vorher verstopft waren.

Die graue Farbe in dem weißen Dampf stamme von vorheriger Asche.

Von der Phivolcs wurde ein Ansteigen der vulkanischen Erdbeben registriert. Innerhalb der letzten 24 Stunden waren es 486, die nur von den Instrumenten gemessen wurden. Dies bedeute aber, dass weiterhin Magma nach oben steigt.

Der Schwefeldioxid-Auswurf hat sich von 141 Tonnen auf 224 Tonnen täglich erhöt.

Die Alarmstufe 4 für den Taal Vulkan bleibt weiterhin in Kraft.

 



 

Quelle: Daily Tribune