Taal Vulkan ausgebrochen – 6000 evakuiert

 



 

TAAL / BATANGAS / PHILIPPINEN — Es mussten 6.346 Personen am Sonntag evakuiert werden, nach dem der Taal Vulkan in Batangas ausgebrochen war und einen ein Kilometer hohe Aschewolke ausgestoßen hatte, die auch die Metropole Manila erreichte.

Evakuierungen wurden in den Orten San Nicolas, Balete und Talisay in der Nähe des Vulkans vorgenommen.

Die ausströmenden Gase vom Vulkan Taal sind tödlich. Deswegen gibt es ein Betretungsverbot für die Vulkaninsel.

Das Philippine Insitute of Volcanology and Seismology (Phivolcs) hat die Alarmstufe 3 über den Taal Vulkan seit 16 Uhr gestern verhängt. Später in der Nacht wurde die Alarmstufe auf Level 4 angehoben, was bedeutet, dass ein gefährlicher Ausbruch bevorsteht.

Seit 11 Uhr Sonntag wird eine erhöhte seismologische Aktivität registriert. Gegen 14 Uhr erhöhte sich diese Aktivität schlagartig.

Es kam zu Ascheniederschlag im südwestlichen Sektor des Vulkans.

Die zivilie Luftfahrtbehörde der Philippinen (CAAP) hat eine Warnung erlassen.

Wegen vulkansicher Aschewolken und Ascheregens hat die Behörde den naheliegenden NAIA Flughafen in Pasay City geschlossen.

Luiftwege A461 von Manila nach San Jose, B473 von Manila über Lipa und B472 von Manila über Lipa sollten vom Luftverkehr gemieden werden.

Flugrouten von Manila nach Cebu sind davon ebenfalls betroffen.

Die CAAP hat ab 19 Uhr am gestrigen Sonntag alle Ankünfte und Abflüge vom NAIA wegen Ascheregens bis um 23 Uhr suspendiert.

Wahrscheinlich wurden und werden weitere Flüge nach Clark, Pampanga umgeleitet. Flugreisende setzen sich bitte mit ihren Fluggesellschaften in Verbindung.

In der Metropole Manila ist für morgen der Schulunterricht abgesagt worden.

Autofahrer berichten von Aschefall mit einer Nullsicht auf dem South Luzon Expressway.

Der Bürgermeister von Manila, Isko Morenos ordnete eine Suspendierung des Schulunterrichts für Montag und alle Klassen an. Er selber ist in Hongkong gestrandet und wartet auf seinen Rückflug.

Die Phivolcs bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Beobachtung des Vulkans, da alle Instrument in der Nähe des Vulkans bei dem Ausbruch zerstört wurden.

 

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Quelle: Manila Times