Stammesälteste halten Dialog um Stammeskrieg abzuwenden

 



 

CAMP DANGWA / BENGUET / PHILIPPINEN -- Die Ältesten von Agawa, Besao und Tubo, Abra treffen sich zu einem traditionellen Dialog im Police Regional Office Cordilera, um eine Lösung zu finden, wie der Mord an drei Agawa Bewohnern nicht zu einem Stammeskrieg führen muss.

 

Die Ältesten der Agawa und Tabacda haben entschieden den Fall mit einem traditionellen "tongtong" oder Dialog zu klären.

Am 27. May diesen Jahres waren die Leichen von drei Personen der Agawa in einem Wald in Sitio Lakanga, Barangay Tabacda, Tubo, Abra gefunden worden. Die drei waren Aale-Sammler von Agawa, Besao, aus der Mountain Province und wurden bereits seit einer Woche vermisst.

Der einzige Tatverdächtige hatte mit seiner Tat vor seinen Mitbewohnern im Dorf geprahlt. Dies war der Grund für die Polizei in Tubo drei Mordanklagen gegen den Tatverdächtigen zu erlassen, der ein Mitglied der Baclingayan Gemeinschaft von Barangay Tabacda, Tubo ist. Die Gemeinschaft der Agawa war aber nicht davon zu überzeugen, dass die Tat nur von einer einzigen Person verübt worden war.

Die Bewohner von Agawa hatten die Polizei aufgefordert weitere Untersuchungen anzustellen. Viele von ihnen befürchteten, dass der Fall zu einem Stammeskrieg zwischen den beiden Gemeinschaften ausarten würde.

Nun haben die Ältesten angeregt die Seite des Tatverdächtigen ein "sapata" zu schwören, dass kein weitere Täter an der Tat aus der Tabacda Gemeinschaft beteiligt gewesen sei.

Ein "sapata" ist für die Stammesmitglieder und auch die anderen Stämme in den Cordillera eine große Sache, da sie glauben, etwas sehr schlimmes wird passieren, wenn dabei jemand lügt. Außerdem müssen die Tabacda Ältesten den Tatverdächtigen den Behörden ausliefern, um ihren Ernst der Sache zu beweisen.

 



 

Quelle: Daily Tribune