…aus der philippinischen Presse

 

PRESSESCHAU VON HEIKO ECKARD

Montag, den 06. Mai 2019

(zum Bild: Welcome back Heiko Eckard)

 

In eigener Sache – Ich danke fuer die guten Wuensche im Netz. Ungleich Praesident Duterte, der in seiner Auszeit im Schlafzimmer ruhte, sasz ich meist im kleinsten Raum unseres Haus. Der Arzt hat mich soweit instand gesetzt, dass ich mich wieder frei bewegen kann.

Noch eine Woche… – …dann wird gewaehlt. Da landesweit nur ueber die Senats-Wahl berichtet wird – es wird aber auch das Haus und in den Gemeinden gewaehlt, die Filipinos haben den laengsten Wahlzettel der Welt – kann ich auch nur darueber schreiben. Um es kurz zu machen: von den Bewerbern der Opposition – Otso diretso – hat nur der zur Wiederwahl kandidierende “Bam” Aquino eine theoretische Chance seinen Posten zu behalten. Den Rest kann man vergessen.

Das hat weniger mit ueberzeugenden Auftritten der Duterte-Unterstuetzer zu tun – mich hat nur “Bong” Go beeindruckt, der sich sozial engagierte – als mit dem Leitthema, das Otso diretso anstimmte: Hass gegen China, Preisgabe der West Philippine Sea, der Weg in die Schuldenfalle. Ihre Aussichten gingen dann voellig den Bach runter, als die “Bikoy-Videos” auftauchten und die Leithammel der Gelben – Leni Robredo. Antonio Trillanes und Leila de Lima – Aufklaerung verlangten. Das muss man sich als juristischer Laie auf der Zunge zergehen lassen: nicht der anonyme Klaeger mit Kapuze soll den Dutertes deren Schuld nachweisen, im Gegenteil, die moegen doch bitte ihre Unschuld beweisen.

In welcher Traumwelt leben die?

 



 

Die “Manila Times”… – …reitet mit Leitartikel und Kolumne des Rigoberto Tiglao weiter auf dem Thema der Auslands-Finanzierung jener Medien herum, die in der “Oust Duterte”-Matrix genannt wurden – PCIJ (Philippine Center for Investigative Journalism), CMFR (Center for Media Freedom and Responsibility), Rappler und Vera Files. Neu ist da nur, dass sich der NPC (National Press Club) auch gegen die genannten Medien und damit gegen den Einfluss der USA und europaeischer Organisationen ausspricht.

Auf der anderen Seite sollte man aber auch sehen, dass bei 80-prozentiger Beliebtheit des Praesidenten, hinter dem Polizei und Armee stehen, ein Umsturz-Versuch illusorisch ist. Dass die genannten Medien, die nur Internet-Auftritte haben, das nicht einsehen, hat eher damit zu tun, dass sie nur Geld bekommen, wenn sie in dem Stil weitermachen. Ohne die Gelder waeren sie laengst pleite.

Saysay sa adlaw – Sulayi lang ning tambala, basig makatabang. 

sulay versuchen + …Imperativ sulayi versuche, lang mal, nur, ning ~ ni nga ni kurz fuer kini dies + Verbinder, tambal Medizin + …a Betonung tambalabasig ~ basin og vielleicht + unbest. Art., tabang helfen + maka… Z/M koennen makatabang kann helfen

Satz des Tages – Nimm mal diese Medizin, vielleicht hilft sie.

 



 

Gemaesz “Manila Times”, “Manila Bulletin”, “Daily Tribune” u.a.

 

Mein Name ist Heiko Eckard. Ich wurde 1946 in Werries – Deutschland – geboren, besuchte das Neusprachliche Gymnasium in Hamm, studierte Philosophie und Mathematik in Münster und arbeitete als Programmierer in München, Nürnberg und Fürth. Nach meiner Pensionierung ging ich 2011 mit meiner Frau Ofelia Villaflores Eckard in ihre Heimat, General Santos City – Philippinen. Auf dieser Seite beschreibe ich, was mir aus der philippinischen Presse ins Auge sticht.

Die Presseschau von Heiko Eckard wird mit seiner Einwilligung und Erlaubnis in den PHILIPPINEN NACHRICHTEN & MAGAZIN veröffentlicht.

Ein Gedanke zu „…aus der philippinischen Presse

  • Mai 6, 2019 um 07:30
    Permalink

    Guten Morgen Herr Eckard,
    ich freue mich aufrichtig, dass es Ihnen besser geht.
    Ohne Ihre Presseschau schmeckt mir mein Morgenkaffee überhaupt nicht.
    ich drücke Ihnen die Daumen und wünsch weiterhin alles Gute und immer eine „spitze Feder“.

    Dietmar Westenfelder

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