Den Klosterbrüder und -schwestern geht es an die Ländereien

 

PHILIPPINEN — Präsident Rodrigo Duterte machte während einer Rede klar, dass in der zweiten Hälfte seiner Amtszeit auch die Kirche und die Klöster, welche in der spanischen Kolonoialzeit Ländereien zugesprochen bekommen haben, diese an landlose Filipinos abzugeben hätten.

 

Er sagte, die Kirche habe noch etwas zu warten, da man in der Regierung noch mit den Erhebungen beschäftig sei.

Als die Amerikaner die Philippinen nach einer 300-jährigen spanischen Kolonialherrschaft in 1898 übernahmen, kam auch das Problem der sogenannten Mönchsländereien auf.

Riesige Areale an Land befinden sich im Besitz von überwiegend spanischen, religiösen Orden, wie den Dominikanern, Augustinern und den recoletos, die etwas 10 Prozent aller verbesserten Ländereien ausmache.

Im Vertrag von Paris von 1898 zwischen den spanischen und amerikanischen Regierungen, den Krieg zwischen den beiden Ländern zu beenden, verpflichtete sich die amerkansiche Regierung die Rechte auf das Land der Mönche zu schützen.

Die US-Regierung hatte dann rund 170.000 Hektar an Ländereien von den Möchen für 7 Millionen Dollar erworben.

Der Präsident merkte an, dass daher der Name Novaliches stammt. Es gehörte einst den Priestern und war Mönchsland.

Der Präsident lies verlauten: „Die Kirche muss sich bewußt werden, dass es eine Zeit gibt in der man angenehm lebt, aber dass da auch eine Zeit ist, in der man Opfer bringen muss. Die Welt wird mehr und mehr bevölkert. Es gibt Filipinos die leben in einer einfachen Hütte.“

Er sagte, in seiner ihm verbleibenden Amtszeit werde er alles Regierugnsland den Menschen übergeben.

Quelle: Daily Tribune