Talisay City ist Zufluchtsort für illegale Drogen – Duterte

 

TALISAY CITY / CEBU / PHILIPPINEN — Präsident Rodrigo Duterte wiederholte sein Warnung, dass er Drogenhändler und -nutzer ausradieren werde, als er darüber lamentierte, dass der illegale Drogenhandel in Cebu nicht zurückgegangen sei.

Diese Aussage machte der Präsident bei seinem Besuch in der Stadt Cebu.

Schon im August 2018 hatte der Präsident gesagt, die Stadt Talisay, Cebu sei ein Drogenparadies. Dabei wiederholte er seine Drohung, dass er Drogenhändler töten werde und gab gleichzeitig eine Warnung an die lokale „Commission on Human Rights“, sich nicht einzumischen.

Eine weitere verbale Attacke fuhr der Präsident gegen Bürgermeister Vicente Loot von Daanbantyand, im nördlichen Teil der Insel Cebu, den er persönlich beim Namen als Drogenschützer nannte im Zusammenhang mit dem gesuchten Drogenboss Peter Lim.

Die philippinische Drogenbehörde PDEA in den zentralen Visayas nahm die Warnung des Präsidenten als Anlass, ihre Aktivitäten gegen illegale Drogen in diesem Gebiet zu verstärken.

 

Dies könnte als REISEWARNUNG für Touristen im Raume Cebu, besonders in der Stadt Talisay sein, dort zu jeder Zeit mit Drogenaktionen der Polizei zu rechnen, bei denen sofort scharf geschossen werden wird.

Weiterhin gibt es einen aktiven Wahlkampf bis Mitte Mai diesen Jahres, wo die Emotionen hochkochen und es überall im Lande zu Zwischenfällen kommen kann. In einigen Teilen des Landes sind Privatarmees von Politikern unterwegs, die Wahlbehörde Comelec zusammen mit der örtlichen Polizei führt Straßenkontrollen durch. Auf der gesamten Insel Mindanao herrscht weiterhin das Kriegsrecht mit den dazugehörigen Kontrollen und Militärbewegungen.

 



 

Quelle: Manila Times, Redaktion