Tropentief „Usman“ hinterläßt 4,2 Milliarden Pesos an Schäden

 

 

PHILIPPINEN – Das National Disater Risk Reduction and Management Council berichtet gestern, dass durch das Tropentief Usman wenigstens 4,2 Milliarden Pesos an Schäden in der Landwirtschaft und Infrastruktur entstanden sind.

 

Dabei wurden fast 1 Milliarde Pesos an Feldfrüchten und mindestens 3,3 Milliarden Pesos in der Infrastruktur vernichtet. Besonders betroffen waren die Regionen Calabarzon, Mimaropa, Bicol und die östlichen Visayas. Es sind 126 Tote zu beklagen.

Die Meisten der Todesopfer stammen aus der Bicol Region und hier wiederum besonders aus der Gemeinde Sagñay in der Provi9nz Camarines Sur, wo alleine wenigstens 30 Personen bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen sind.

Präsident Rodrigo Duterte besuchte die Gebiete am Freitag und drängte die Verantwortlichen mehr Evakuierungszentren zu bauen, sodaß nicht immer wieder Schulen dafür genutzt werden müssen.

Das Tiefdruckgebiet hatte fast die Niederschlagsmenge eines gesamten Monats für die Bicol Region in nur zwei Tagen über dem Gebiet gebracht und zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen geführt.

Bisher wurden mehr als 64 Millionen Pesos an Hilfe für die Opfer bereitgestellt.

 

 

Quelle: Daily Tribune