Todesopferzahl auf 56 angestiegen

 

LEGAZPI CITY / PHILIPPINEN – Mindestens 56 Personen sind durch Erdrutsche und Überschwemmungen durch Tropentief  USMAn in der Bicol Region und den östlichen Visayas ums Leben gekommen, gaben die Behörden bekannt.

 

Zudem werden 17 weitere Personen vermisst.

Besonders betroffen mit zerstörten Feldern und Infrastruktur sind die Provinzen Camarines Sur und Albay.

Die Zahl der Todesopfer kann sich stündlich erhöhen. Das Problem war, dass die Menschen die Warnungen und Ratschläge zur Evakuierung ignoriert haben.

Die höchste Anzahl Todesopfer hat Camarines Sur mit 16 zu beklagen, gefolgt von Albay mit 15, Masbate mit 7, Sorsogon und Camarines Norte mit jeweils 6. In der Gemeinde Lope de Vega in den östlichen Visayas sind es 5 und in Paranas 2.

Davon wurden mindestens 14 Personen bei Erdrutschen in Albay getötet. 10 weitere Personen wurden verletzt und nach 8 Personen wird noch gesucht.

Die Gemeinden Buhi, Baao, Nabua und die Stadt Iriga in Camarines Sur sind überschwemmt.

Rettungsteams der Philippine Army, Philippine Air Force, Philippine Navy, Philippine National Police und Bureau of Fire Protection hatten es schwer, zu den Hilfe benötigenden Menschen durchzukommen.

An manchen Stellen reicht das Wasser bis an Dächer.

Der Gouverneur von Albay hat nachgesucht, um die Provinz unter Notstand zu stellen.

Die Rettungsteams können nicht in die Gemeinde Lope de Vega im Norden von Samar vordringen, wegen blockierter Straßen.

Alleine in der Bicol Region befinden sich mehr als 90.000 Personen in den Evakuierungszentren.

Am Sonntag gaben die Wettervorhersager noch keine Entwarnung und rechnen mit weiteren Niederschlägen für die nächsten 24 Stunden im Norden der Philippinen.

 

Quelle: Manila Times