…aus der philippinischen Presse

 

PRESSESCHAU VON HEIKO ECKARD

Donnerstag, den 27. Dezember 2018

(zum Bild:  Yen Makabenta und die Falschnachrichten)

 

Der Fall Relotius II – Fast koennte ich glauben, Yen Makabenta haette mein gestriges Blog gelesen, bevor er seine heutige Kolumne in “The Manila Times” schrieb mit dem Titel “When the news really is fake ~ Wenn Nachrichten wirklich falsch sind”. Aber ich will nicht ausflippen und die Kirche im Dorf lassen

Makabenta beginnt damit, dass er selbst einmal auf Fake News hereingefallen ist, und da kann ich mich gleich selbst anschlieszen, denn ich habe am 23. September 2017 seinen Missgriff uebernommen und schrieb in meinem Blog ueber ihn, dass: “…er von Nikki Haley erzaehlt, der Botschafterin der USA bei der UN. Die sagte vor der UN: ‘Die Philippinen ersticken. Wir muessen Praesident Duterte den Raum geben seine Nation zu fuehren. Wir muessen ihre Unabhaengigkeit respektieren. … Es steht uns nicht an Verwaltungs-Masznahmen fuer die Philippinen zu bestimmen. …’” Das war Fake, und so musste ich zwei Tage spaeter schreiben: “Die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, hat nicht das gesagt, was Yen Makabenta in ‘The Manila Times’ zitierte, und was ich begeistert als ‘Meinungswandel’ im Ausland aufgriff.” Niemand ist gegen Fake News gefeit.

Danach berichtet Makabenta ueber den “Spiegel” und den “Fall Relotius”, was ich nicht wiederholen will, da ich es gestern beschrieben habe.

Doch dann kommt Makabenta in seiner Kolumne zum Schluss: “Der Vorfall sollte unsere Regierung achtsam gegenueber dem westlichen Journalismus machen, der aktiv wurde ueber philippinische Angelegenheiten zu schreiben seit Praesident Duterte im Amt ist und seinen Drogenkrieg eroeffnete. Seit Praesident Ferdinand Marcos und der EDSA-Revolte ist das Land nicht mit dieser weiten Aufmerksamkeit bedacht worden wie jetzt.

Filipinos wissen nicht viel darueber, was ueber ihre Regierung oder ihren Praesidenten von der westlichen Presse geschrieben wird. Es sind hauptsaechlich Duterte-Gegner und Menschenrechts-Gruppen, die in eigenem Interesse leidenschaftlich aufzaehlen oder dramatisieren, was gesagt wurde.

Die Regierung sollte eine ernsthafte Untersuchung westlicher Berichterstattung der philippinischen Angelegenheiten anordnen, um Fehler und Propaganda aufzudecken, und einen Weg zu oeffnen fuer eine bessere internationale Berichterstattung ueber dieses Land.

Die Philippinen sind von groeszerer Relevanz fuer die Welt als der westliche Journalismus annimmt. Es ist unklug sich auf die Korrespondenten westlicher Medien-Unternehmen zu verlassen oder auf Menschenrechts-Gruppen, um der Welt die wirkliche Situation aufzuzeigen.

p.s. Eine Kopie meines heutigen Blog-Eintrags habe ich wieder an “FAZ” und “Zeit” geschickt.



Gemaesz “ManilaTimes” u.a.

 

Mein Name ist Heiko Eckard. Ich wurde 1946 in Werries – Deutschland – geboren, besuchte das Neusprachliche Gymnasium in Hamm, studierte Philosophie und Mathematik in Münster und arbeitete als Programmierer in München, Nürnberg und Fürth. Nach meiner Pensionierung ging ich 2011 mit meiner Frau Ofelia Villaflores Eckard in ihre Heimat, General Santos City – Philippinen. Auf dieser Seite beschreibe ich, was mir aus der philippinischen Presse ins Auge sticht.

Die Veröffentlichung in den PHILIPPINEN NACHRICHTEN erfolgt mit der Erlaubnis von Heiko Eckhard.

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