EILMELDUNG -Stämme blasen zum Krieg gegen Kommunisten

 

DA HAT EIN SATUR OCAMPO WOHL DAS GEGENTEIL VON DEM ERREICHT, WAS ER BEZWECKTE

MINDANAO / PHILIPPINEN – Verschiedene Stämme in Mindanao beeiten einen Krieg gegen die kommunistische New People’s Army (NPA) vor, als Vergeltung für begangene Gräueltaten durch ihre Mitglieder.

Die indigenen Völker und Gruppen bereiten das Ritual „pangayaw“ vor, das von einem Gotteskrieger zelebriert wird, bevor sie in den Krieg ziehen.

Die Zahl der Todesopfer unter Stämmen in Mindanao steigt durch die Unterwanderung durch die NPA, sagte der Präsidentenberater Allen Capuyan anlässlich einer Anhöring im Haus am letzten Mittwoch.

KRIEGSRITUAL

Die Probleme der indigenen Stämme in Mindanao haben einen Punkt erreicht, der nicht darüber hinaus ist, nicht mehr so ohne weiteres geklärt werden zu können und somit erkären die Stämme ein Pangayaw über gesamt Mindanao. Es sei zur Zeit so, dass täglich mindestens ein Stammesmitglied irgendwo getötet werde.

Von 2015 bis 2017 sind mehr als 23 Stammesführer getötet worden, die sich gegen die kommunistischen Terroristen in ihren Gebieten gestellt hatten.

Die indigenen Gemeinschaften sind von den Banditen in NPA-Basen verwandelt worden, wo sie sich verstecken.

KINDERSOLDATEN

Junge Stammesangehörige werden oft schon im Kindesalter zu Kämpfern in sogenannten Schulen ausgebildet. Ein ehemaliger Schüler der Salugpungan Schule sagte, das ABC in diesen Schulen habe eine andere Bedeutung, als in den staatlichen Schulen. A steht für armas (Waffen) Ba für bala (Kugeln) und Ka für kaaway (Feind).

Den Schülern wird dort auch beigebracht, wie man Waffen benutzt und sie müssen dort die staatsfeindliche Version der Nationalhymne singen.

Es kann nicht verneint werden, dass die ALCADEV und Salugpungan Brutstätten der CPP-NPA sind.

SAMAR AUCH BETROFFEN

Außer der Insel Mindanao, ist auch die Insel Samar mit der Provinz Northern Samar betroffen. Investoren mit Mulimillion-Peso Projekten haben sich bereits von dort zurückgezogen, wurde am Donnerstag bekannt. Bauunternehmer habe dort bereits drei Projekte wegen der erpresserischen Forderungen der NPA aufgegeben und verlassen.

Die Banditen verlangen von den Bauunternehmen dort 10 Prozent von den Herstellungskosten. So geraten die Unternehmer zwischen die Fronten der staatlichen Streitkräfte und der Terroristen.

MINDERJÄHRIGE ZURÜCK BEI IHREN ELTERN

Die Eltern von 12 Minderjährigen, die in Begleitung des ehemaligen Bayan Muna Abgeordneten Satur Ocampo, in dem Ort Talaingod von Davao del Norte polizeilich gestoppt wurden, sind wieder bei ihren Eltern.

Während einer angespannten Stimmung der 3-stündigen Anhörung im Gericht am Mittwoch, hielten sich Eltern und Kinder engumschlungen und der Richter ordnete die Freilassung der Kinder durch das Department of Social Welfare and Development an.

In einem Interview außerhalb des Gerichtssaales, sagte ein Stammesanführer von Barangay Palma Gil, Talaingod, die Eltern wollen mit ihren Kinder direkt nach Hause in ihr Dorf und nicht erst woanders hin. Sie seien besorgt, zuerst mit den Kindern zur UCCP Haran bebracht zu werden, wo einige Stammesmitglieder des Ata-Manobo Stammes seit 2016 untergebracht sind.

Die UCCP ist die United Church of Christ in the Philippines (Vereinigte Kirche Christi auf den Philippinen) und diese wird von der Regierung als kommunistisch und linksgerichtet angesehen. Diese Kirchen gibt es oft in den abgelegenen Gebieten.



 

Quelle: Daily Tribune