Schließt die kommunistischen Schulen

 

TALAINGOD / DAVAO DEL NORTE / PHILIPPINEN -- Die Stammesgemeinschaften von Davao del Norte wollen, dass die Schulen, welche die Philippine National Police (PNP) als "andere" Ausbildung für Kinder bezeichnet, geschlossen werden, das sie einen radikalen Einfluss diese haben.

 

Mitglieder der Ata-Manobo Gemeinschaften in Talaingod, Davao del Norte haben einst die Schulen willkommen geheißen, die ihnen als "salugpungan"-Schulen bekannt sind, aber bald hatten sie herausgefunden, dass diese kein Segen sind, wie sie dachten, sondern diesen ihnen nur "Übel" gebracht hätten.

Salugpungan Schulen werden vermutlich dazu benutzt, um den Kommunismus unter den jungen Stammesleuten zu verbreiten.

Rund 900 Ata-Manobo Stammesleute protestierten gegen die Anwerbung von Minderjährigen durch die New People's Army (NPA) durch diese Schulen.

Ein Militärsprecher gab bekannt, die Stammesleute aus den unterschiedlichsten Dörfern von Talaingod hätten sich vor der Polizeistation in Talaingod versammelt, wo der ehemalige Bayan Muna Abgeordnete Satur Ocampo und die Alliance of Concerned Teachers (ACT) Parteilisten-Abgeordnete Francisca Castro und sechs weitere Anhänger festgehalten worden waren.

 

ANGESTAMMTES LAND WURDE GENUTZT FÜR GUERILLA-STÜTZPUNKTE

 

Ocampo und acht weitere wurden wegen Entführung und Veräumnis der Rückgabe von Minderjährigen nach Gesetz 10364 und RA 7610 angezeigt.

Die Gruppe von Ocampo war an einem Kontrollpunkt mit den Minderjährigen ohne Erlaubnis ihrer Eltern aufgehalten worden.

Der militante Gesetzgeber und seinen Begleitern wurde richterlich erlaubt, eine Kaution zu stellen.

 

REBELLENSCHULEN

Die protestierenden Stammesangehörigen wurden angeführt von Talaingod Stammeshäuptling Datu Guibang Apoga, Gründer des Salungpungan Ta'tanu Igkanugon Community Learning Center.

Der Häuptling hat die "Salugpungan" schon im letzten Juni verlassen.

Apoga zitiert seine eigene Erfahrung gegen die Gruppe von Ocampo, den er beschuldigt, dafür zu arbeiten, dass "die Kinder überzeugt werden, NPA-Kämpfer und Anti-Regierungsaktivisten" zu werden. Hinzu komme, fügte er hinzu, dass sie unsere angestammten Länder dafür benutzen, ihre Rebellenbasen aufzubauen und die Salugpungan Schulen würden nur dazu genutzt, den Kommunis den jungen Stammesleuten zu lehren.

An dem Protest nahmen auch Datu Lipatoan Joel Onad und Datu Jorge Balingas Mandahay, beide Vorstandsmitglieder der "Mindanao Indigenous People Council of Elders and Leaders" teil.

Onad und Mandahay wollen beide nichts mit Ocampo und seinen Anhängern zu tun haben und verlangen die Schließung der Salugpungan Schulen.

Auf einem Video der DAILY TRIBUNE wird gezeigt, wie die Lumad-Anführer Ocampo und Castor konfrontieren, die Kinder des Stammes in Lernzentren zu bringen, in denen sie von der NPA hingewaschen werden, um gegen die Regierung zu kämpfen.

Diese Konfrontation straft Ocampos Behauptung, man wäre auf einer Rettungsaktion Lügen.

In dem Video konfrontieren auch Datu Andigao Agay und Bae Pilar Libayao die Gruppe von Ocampo, in dem sie Ocampo und Begleiter beschuldigen, die Kinder ohne Erlaubnis des Stammes wegzubringen.

"Warum haben sie die Kinder um Mitternacht weggeholt, wo ist das Problem? Ist hier ein Krieg in den Bergen?" fragte Libayao Ocampo und dessen Gruppe.

Eines der Kinder, welche weggebracht werden sollten, weigerte sich in die Salugpungan Schule zu gehen.

"Laßt die Kinder alleine, sie haben uns gesagt, sie wollen eure Schule nicht mehr."

Sibogan behauptet, er habe mit eigenen Augen gesehen, wie bewaffnete Männer zur Schule kamen, die mutmasslich vom Lehrpersonal der Salugpungan Schule begleitet wurden.

"Jedesmal wenn Ocampo und seine Leute kämen, gäbe es Krieg und Tote unter seinen Leuten."

Sibogan sagte, er kenne die NPA-Kommandeure persönlich, da er selber einst ein Angeworbener von ihnen war.

Den Schüler der Salugpungan Schule wurde beigebracht, Waffen zu zerlegen und wieder zusammenzusetzen. Dies konnte er während einer der nächtlichen Versammlungen beobachten.

Die Gruppe Stammesangehöriger protestierte auch gegen die Aktivitäten von NGOs ohne Erlaubnis der Stammesführer. Er meinte damit, die gerade berichtete Ankunft von NGO Persönlichkeiten zusammen mit Ocampo und Castro in der Stammesgemeinschaft von Talaingod von acht Vans mit Kindern der Salugpugan Schule.

Er nannte die Sorgen von Müttern, die ihre Kinder suchten und später herausfanden, dass sich diese in den Vans von Ocampos Gruppe befanden und auf der Polizeiwache festgehalten wurden.

Er wurde sehr deutlich und warnte diese Leute "kommt nicht zurück hierher oder euch wird etwas zustossen".



Quelle: Daily Tribune