…aus der philippinischen Presse

 

PRESSESCHAU VON HEIKO ECKARD

Donnerstag, den 11. Oktober 2018

 

Praesident Rodrigo Roa Duterte… – …ist seit gestern Abend in Bali, Indonesien, zu einem Treffen von ASEAN-Fuehrern. “Der Praesident wird im Plenum reden und den Bedarf an umfassendem und nachhaltigem Wachstum und Weiterentwicklung betonen durch staerkere regionale und globale Zusammenarbeit und groeszere Sicherheit und Stabilitaet,” heiszt es. Der Praesident wird heute Nacht in Davao zurueck erwartet.

Einen Schritt weiter mit seinen Ueberlegungen ist da Ricardo Saludo schon in seiner Kolumne in “The Manila Times”. Er findet, dass zum 33sten ASEAN-Gipfel in Singapur vom 11. bis 15. November man sich in einer Welt treffen wird, die Duterte seit seiner Wahl nachhaltig geaendert hat:

Peking hat seine Schlagkraft in der South China Sea erhoeht, da Washington sich in den Philippinen nicht etablieren konnte, die sich aus EDCA (Enhanced Defense Cooperation Agreement) zurueckgezogen haben. Das haette den USA eine Stationierung von Militaer gestattet.

Japan rueckt naeher an die Philippinen und investiert in Infrastruktur, schenkt Patrouillen-Boote und Premier Shinzo Abe besucht Manila und in Davao Duterte auch privat.

ASEAN wird seine ersten militaerischen Uebungen mit Chinas PLA (People’s Liberation Army) zusammen durchfuehren. Russland schenkt den Philippinen Waffen, die ihnen die USA nicht verkaufen wollen.

Indonesien, Malaysia, die Philippinen und Singapur haben seit der Marawi-Krise ihre Zusammenarbeit gegen Terror erweitert.

Indonesien und Bangladesh folgen im Kampf gegen Drogen dem philippinischen Beispiel.

Der Mittlere Osten gewaehrt OFWs (Oversea Filipino Workers) bessere Arbeits-Bedingungen.

Und so befindet Saludo fuer die Zukunft: “Was auch immer geschehen wird, ein Duterte-Merkmal wird ueberdauern: Asien wird nicht laenger den Westen diktieren lassen, was Sicherheit, internationale Zusammenarbeit, Durchsetzung von Gesetzen und andere Dinge angeht. Auch nach Duterte wird Asien seinen Weg gehen, und zur Hoelle mit dem Westen.



Eigentlich ist es beruhigend… – …wenn andere auch mal Fehler machen, man fuehlt sich dann als Mensch nicht so allein auf der Welt. Dumm ist nur, wenn man den Fehler nicht gleich bemerkt und uebernimmt. Ich habe gestern aus Rigoberto Tiglaos Kolumne den Part „Leila de Lima, accused of coddling the drug lords and now incarcerated at the Bilibid National Penitentiary ~ Leila de Lima, unter Anklage wegen Schutz von Drogenbossen und im Bilibid Staatsgefaengnis inhaftiert“ ganz gedankenlos uebersetzt.

Das war falsch. Leila de Lima ist weiter in Camp Crame inhaftiert. Erst nach einem entsprechenden Urteil droht ihr Bilibid.

Doch wo ich grad bei Fehlern bin. Zur “Manila Times” bleibt zu sagen, dass sie heute morgen nicht am Netz war, “Service Temporarily Unavailable”. Man kaempft wohl mit der Umstellung auf einen neuen Online-Auftritt. Den sah ich gestern morgen eine Zeit lang, dann lief er staendig auf Fehler. Spaeter setzte man auf die alte Version zurueck. Heute war um Viertel nach Fuenf dann auch wieder das alte Format “available”.

Tja, Kollegen, so ist das, wenn man nicht ordentlich getestet hat, Fehler, Fehler, Fehler…



Gemaesz „ManilaTimes„, “ManilaBulletin” u.a.

 

Mein Name ist Heiko Eckard. Ich wurde 1946 in Werries – Deutschland – geboren, besuchte das Neusprachliche Gymnasium in Hamm, studierte Philosophie und Mathematik in Münster und arbeitete als Programmierer in München, Nürnberg und Fürth. Nach meiner Pensionierung ging ich 2011 mit meiner Frau Ofelia Villaflores Eckard in ihre Heimat, General Santos City – Philippinen. Auf dieser Seite beschreibe ich, was mir aus der philippinischen Presse ins Auge sticht.

Die Veröffentlichung in den PHILIPPINEN NACHRICHTEN erfolgt mit der Erlaubnis von Heiko Eckhard.