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Überschwemmungen in Dutzenden von Städten und Dörfern

 

 

PHILIPPINEN — Aus Dutzenden von Städten und Dörfern werden Überschemmungen gemeldet, nach dem es durch Sturm Karding und den dadurch verstärkten Südwestmonsun zu sintflutartigen Regenfällen in Metro Manila und den Provinzen gekommen ist.

 

PHILIPPINEN NACHRICHTEN - Ein weggespültes Auto in einem Fluss in der Stadt Marikina Foto: AFP
PHILIPPINEN NACHRICHTEN – Ein weggespültes Auto in einem Fluss in der Stadt Marikina
Foto: AFP

 

Die Provinz Bulacan wurde am heftigsten getroffen und meldet eine Stadt und 10 Gemeinden unter Wasser seit Sonntag. Die Ortschaften sind Malolos, Paombong, Balagtas, Guiguinto, Calumpit, Bocaue, Hagonoy, Baliwag, Bustos, Bulakan und die Stadt Meycauayan.

Hart getroffen wurde auch die Provinz Rizal mit 20 Dörfern unter Wasser. Die Überschwemmungsgebiete befinden sich in San Mateo mit den Dörfern Banaba, Guitnang Bayan, Sta. Ana, Ampid, Maly, Dulong Bayan, Guitnang Bayan, Malanday, Guinayang und Ampid.

In Rodigues sind die überschwemmten Dörfern Burgos, De la Costa, Manggahan, San Jose, Balite und San Isidro, während in Antipolo Vrmont Park, Kingsville Subdivision in Mayamot Village, Baybay Sapa in Cupang Village und Dela Paz Village überflutet sind.

In Metro Manila sind 65 Dörfer unter Wasser. Hier wurde Marakina City am härtesten getroffen, als der Marikina Fluss über die Ufer trat und evakuiert werden musste.

In der Stadt Quezon sind einige Gebiete bis in Brusthöhe überflutet.

Der Schulunterricht in überfluteten Städten und Gemeinden ist für den Montag gestrichen.

Weitere Überschwemmungen werden aus Bataan, Nueva Ecija, Pampanga und Tarlac gemeldet.

 

TAUSENDE WURDEN EVAKUIERT

 

Die sintflutartigen Regenfälle begannen am Samstag und zwangn Tausende von Familien ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen.

Um 17:30 Uhr am gestrigen Sonntag waren 88.131 Familien odr 382.996 Personen in den Gebieten von Ilocos, Central Luzon, Calabarzon, Western Visayas, Cordillera und Metro Manila betroffen und in Evakuierungszentren.

Die Police berichtet, dass aus den Städten Caloocan, Malabon, Navotas und Valenzuela 54.060 Personen evakuiert werden mussten.

 

NICHT MIT „ONDOY“ ZU VERGLEICHEN

 

Die starken Regenfälle von Samstag bis in den Sonntag können nicht mit der Ondoy-Katastrophe verglichen werden. Ondoy hatte im September 2009 doppelt so viel Niederschlag gebracht und mehr als 700 Tote gefordert.

Den meisten Niederschlag erhielt das Holy Spirit Village in Quezon City mit 236 mm, San Mateo in Rizal mit 220 mm und Marikina mit 215 mm Regen.

Ondoy hatte in 24 Stunden 455 mm Niederschlag gebracht.

Das Büro des Zivilschutzes hat alle touristischen Unternehmungen in der Provinz Benguet untersagt, wegen möglichen Erdrutschen und Sturzfluten.

 

DIE STAUDÄMME

 

Der Wasserpegel am Angat Dam in Bulaca stieg von 197,43 m auf 199,65 m bevor er ab 210 Metern beginnt überzulaufen.

Der Pegel am Ambuklao Dam stieg auf 751,04 m und befindet sich kurz vor seinem kritischen Pegel von 752 Metern. Die Behörden haben acht Tore geöffnet, um Wasser abzulassen.

Am Binga Dam wurden sechs Tore geöffnet als der Wasserpegel sich dem kritischen Standt von 573,20 Metern nähert.

De La Mesa Dam in Quezon City befindet sich noch unterhalb des Überlaufpegels von 80,15 Metern und stieg auf 78,22 Meter.

Der San Roqu Dam ist übergelaufen als der Pegel auf 281,97 stieg und damit fast 2 Meter über dem Überlaufpegel liegt.

Staudämme in Pantabangan und Caliraya stiegen auf 200,84 m und 286,56 m.

 

! ! M E H R R E G E N ! !

 

Das staatliche Wetteramt sagt weitere Niederschläge voraus, auch wenn der Tropensturm KARDING bereits das philippinische Verantwortungsgebiet (PAR) verlassen hat, für Metro Manila und andere Gebiete in Luzon.

Der Südwestmonsun wird weiterhin Regen bringen und es wurde ein weiterer Sturm noch außerhalb der PAR registriert. (Siehe die heutige Wettervorhersage mit Karte.)

Quelle: Manila Times

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