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…aus der philippinischen Presse

 

PRESSESCHAU VON HEIKO ECKARD

Montag, den 09. Juli 2018

 

 

Nichts Neues… – …koennte ich schreiben, wenn ich die Ueberschriften der Blaetter anschaue, die ich fuer gewoehnlich durchblaettere.

Die “Manila Times” macht mit einem Sturm auf, der die Philippinen gar nicht treffen wird, sondern nur den Habagat (Suedwest-Monsun) verstaerkt und eine Menge Regen bringt.

Ein anderer Artikel dort berichtet, dass Praesident Rodrigo Roa Duterte vor dem Einfall des IS (Islamic State) warnt, wenn das BBL (Bangsamoro Basic Law) nicht durchgeht. Das ist eine etwas schiefe Sicht des Praesidenten, denn der IS droht auch und vielleicht noch mehr, wenn das BBL durchgeht, weil sie dann glauben, mit der Regional-Verwaltung leichtes Spiel zu haben.

Das “Manila Bulletin” berichtet, dass die Friedens-Gespraeche mit den Kommunisten laut Friedens-Berater Jesus Dureza noch nicht beendet sind. Da hoert sich Verteidigungs-Minister Delfin Lorenzana aber ganz anders an, und mir scheint, dass Duterte da die “Good cop, bad cop”-Strategie verfolgt, um die Kommunisten dazu zu bringen klein beizugeben.

Ein anderer Artikel dort berichtet, dass Duterte die Fuehrer der katholischen Kirche auffordert, Gott aus dem Spiel zu lassen, wenn sie ihn kritisieren, dann taete er das auch. Als Begruendung dazu faellt ihm die verfassungs-gemaesze Trennung von Kirche und Staat ein, was mir als Strategie von “Zuckerbrot und Peitsche” vorkommt als Vorbereitung fuer sein heutiges Gespraech mit Erzbischof Romulo Valles.

Die auslaendischen Blaetter “South China Morning Post” und “The Straits Times” berichten beide gemaesz einer Meldung von “Agence France-Press”, dass in den Philippinen nun die “Flut der politischen Morde” untersucht wird. Daraus zitiert “SCMP” Carlos Conde von Human Rights Watch, und die “Times” Wilnor Papa von Amnesty Internationel. Was diese “Experten” sagen, weisz man schon vor der Lektuere: Duterte ist an allem Schuld, weil er mit seinen Reden ein Klima des Mordens geschaffen hat – wie langweilg.

Wirklich wichtig… – …ist heute nur die Meldung aus Thailand, dass die ersten 4 Jungs aus der ueberfluteten Hoehle gerettet wurden. Hoffentlich bringen sie die anderen auch in Sicherheit, bevor der Monsun-Regen dort einsetzt.



Gemaesz “ManilaTimes”, “ManilaBulletin”, “PTV”, “SCMP”, “StraitsTimes” u.a.

 

Mein Name ist Heiko Eckard. Ich wurde 1946 in Werries – Deutschland – geboren, besuchte das Neusprachliche Gymnasium in Hamm, studierte Philosophie und Mathematik in Münster und arbeitete als Programmierer in München, Nürnberg und Fürth. Nach meiner Pensionierung ging ich 2011 mit meiner Frau Ofelia Villaflores Eckard in ihre Heimat, General Santos City – Philippinen. Auf dieser Seite beschreibe ich, was mir aus der philippinischen Presse ins Auge sticht.

Die Veröffentlichung in den PHILIPPINEN NACHRICHTEN erfolgt mit der Erlaubnis von Heiko Eckhard.

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