4.251 getötet im Drogenkrieg – PNP

 

METRO MANILA / PHILIPPINEN — Mehr als 4.000 Drogenpersönlichkeiten sind im Drogenkrieg seit der Amtsübernahme von Präsident Rodrigo Duterte in 2016 nach einschlägigen Daten getötet worden.

 

Dies wurde in einer Pressekonferenz der Philippine National Police (PNP) durch Polizeichef Oscar Albayalde bekannt, der die Zahlen präsentierte.

Demnach wurden 4.251 Drogenpersönlichkeiten während 98.799 Polizeioperationen getötet, während dabei 142.069 weitere Personen festgenommen wurden.

Albayalde sagte, diese Zahlen werden sich erhöhen, denn man habe noch immer ein riesiges Problem mit illegalen Drogen. Es sind bisher nur wenige Barangays die von Drogen befreit sind, aber man gewinne den Kampf gegen Drogen.

Er sagte, es sei jetzt sehr schwierig an Drogen heranzukommen.

Man sei nicht mal auf dem halbem Wege, aber man sehe auch, dass nur noch wenige Drogendealer auf den Straßen zu finden sind, nicht so wie vorher, wo man illegale Drogen wie Zigaretten an jeder Ecke kaufen konnte.

Polizeidaten zeigen, dass bisher 48 Personen in Uniform, 239 Regierungsangetelte und 217 gewählte Politiker in unterschiedlichen Drogenaktionen festgenommen wurden.

302 uniformiertes Personal und acht Nichtuniformierte wurden bei Drogentest als positiv eingestuft. Dies führte zur Entlassung aus dem öffentlichen Dienst für 265.

Albayalde versprach die Polizeiränge zu säubern und die Korruption zu unterbinden.

Er sieht ein Problem, in dem einige Polizisten die Beschützer von Drogenbaronen sind und die müssen aus dem Polizeidienst herausgebracht werden.

Nach Polizeiinformationen haben 184.252 Selbstanzeiger erfolgreich am „recovery and wellness program“ teilgenommen.

Die Regierung hat einen Hashtag unter #RealNumbersPH begonnen, um „falsche Zahlen“ im Drogenkrieg die richtigen Zahlen entgegenzustellen.



Quelle: Manila Times