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Cayetano und Albayalde verlangen Respekt gegenüber einem soveränen Staat von Europaparlament

 

MANILA / PHILIPPINEN — Der letzte Versuch von europäischen Gesetzgebern, eine „ungerechtfertigte und unangebrachte Aktion“ gegen die Philippinen zu beginnen, ist bereits eine Einmischung in Manilas landeseigene Staatsaffären, sagte Außenminister Alan Peter S. Cayetano.

 

 

Das europäische Parlament hat hier eine rote Linie überschritten, fügte er hinzu. Der Beschluß des europäischen Parlaments basiert auf parteiischen, unvollständigen und gänzlich falschen Informationen und reflektieren in keinster Weise die Situation in den Philippinen, meinte er abschließend.

Sollten die Mitglieder des europäischen Parlaments sich nicht darüber bewußt sein, dann werden wir sie gerne daran erinnern, dass ihre empfohlenen Aktionen eine Einmischung in die Belange eines sovereignen Staates darstellen.

Das europäische Parlament verlangt von der philippinsichen Regierungs eine sofortige Einstellung ihrer Kampagne gegen illegale Drogen. Die Kampagne soll nach Aussagen dieser Gruppe den Tod von 12.000 Männer, Frauen und Kindern zur Folge gehabt haben.

Der Beschluß verlangt eine sofortige Entlassung der Senatorin Leila de Lima aus dem Gefängnis, die Rücknahme der United Nations Special Rapportuer Victoria Tauli-Corpuz von der Liste der Personen die eine Beziehung zur kommunisten Partei der Philippinen (CPP) und ihrem bewaffneten Arm, der New People’s Army (NPA) haben.

Der gerade neu ins Amt gekommene Philippine Natinal Police Chief Director General Oscar Albayalde sagte am Freitag als eine seiner ersten Amtshandlungen, das europäische Parlament möge bitte seine Anschuldigungen von rund 12.000 Toten durch die Regierungskampagne gegen illegale Drogen untermauern und nachweisen.

Er sagte, er habe keine Ahnung wo diese Gesetzesgeber aus Europa ihre Zahlen hergenommen hätten.

Die deutsche Bevölkerung täte gut daran, ihren Abgeordneten und Politikern einmal mehr deutlich zu sagen, wo ihre Grenzen sind und sich um die inneren Angelegenheiten ihres eigenen Staates zu kümmern, als sich in die internen Angelegenheiten von gutfunktionierenden Staaten und Regierungen, wie es zur Zeit die Philippinen sind einzumischen.

Man sieht wahrscheinlich wie gut das hier funktioniert und wie schlecht es um ihr eigenes Land, dank ihnen selber bestellt ist und ist dort der Meinung, solche Länder dann „niedermachen“ zu müssen.



 

von Sir Dieter Sokoll KR mit Auszügen aus den GMA

 

 

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