Trillanes als unerwünschte Person in Davao erklärt

 

Einem Trillanes ist es mittlerweile wohl ziemlich egal, wie er in die Schlagzeilen kommt. Seine Zeit als Senator läuft ist gezählt.

 

DAVAO CITY / PHILIPPINEN — Auf die Frage, was er als Generalstaatsanwalt von der Erklärung als unerwünschte Person des Stadtrates von Davao halte, antwortete Jose Calide, dass er für diese Maßnahme einen ersichtlichen Grund sehe.

 

Damit bezog sich Calida auf die Information des Office of the Ombudsman, dass es die geforderter Untersuchung von Trillanes wegen Plünderei gegen Präsident Duterte bereits im November geschlossen und eingestellt habe.

Für den Generalstaatsanwalt bedeute dies, dass die von Trillanes vorgelegten Beweisen „Müll“ seien.

Nur dies wirft nun kein gutes Licht auf das Office of the Ombudsman, welches mit großem journalistischem TamTam die Untersuchung vermeldet hatte, aber die Einstellung des Verfahrens still und klammheimlich hinter sich brachte.

Trillanes hatte behauptet, dass die Stadt Davao die höchste Mordrate im Lande habe.

Vizebürgermeister Bernard Al-ag sagte dazu, dass dies eine grobe Beleidigung sei.

Nach der Erklärung sagte Trillanes, er werde dies weiterhin behaupten, denn es sei die Wahrheit.

Auch die Philantropistin Loida Nicolas Lewis wurde als unerwünsche Person in Davao erklärt.

Durch ein abgehörtes Telefongespräch mit ihr soll Duterte zuerst von einer Untersuchung durch den Internationalen Gerichtshof erfahfren haben. Sie streitet dies ab.

Lewis ist der gelben Opposition in den Philippinen zuzurechnen.



 

 

Quelle: GMA