Tödliche Schlammflüsse bedrohen Bewohner am Mayon Vulkan

 

ALBAY / PHILIPPINEN — Millionen Tonnen von Asche und Felsbrocken vom ausgebrochenen Mayaon Vulkan könnten in der Nähe liegenden Ortschaften wegen starker Regenfälle über dem Gebiet begraben, warnten die Behörden am Samstag.

PHILIPPINEN NACHRICHTEN - Schlammflüsse bedrohen Ortschaften am Mayon Vulkan
PHILIPPINEN NACHRICHTEN – Schlammflüsse bedrohen Ortschaften am Mayon Vulkan

PHILVOLCS erließ eine dementsprechende Warnung, nach dem es in dem Gebiet immer wieder zu starken Niederschlägen kommt und aus dem Krater des Mayon Vulkas weiterhin brodelndes Lava schießt und gigantische Wolken über dem Gipfel formt.

Dieses Zusammenspiel aus vulkanischer Asche, Felsbrocken und Regenwasser formt eine schnellfließende Schlammmasse, die Lahar genannt wird und kann in kürzester Zeit ganz Siedlungen und Ortschaften begrabn.

In der Stadt Legazpi stehen einige Gebiete nach den schweren Regenfällen am Samstag unter Wasser.

PHIVOLCS betont, dass es sich hier in den Straßen um erdigen Schlamm handelt und nicht um Lahar, der durch die Straßen fließt.

Seismologen sagen, bisher wurden rund 9 Millionen Kubikmeter Ablagerungen, meist in den Buyuan und Miisi Kanälen abgeladen, nicht mit eingerechnet die noch nicht bestimmten Ablagerungen an der nördlichen Flanke.

Der Aschefall im westlichen Sektor beträgt rund 1,5 Millionen Kubikmeter.

Insgesamt rechnet das Institut in einem beratenden Kuratorium mit 25 Millionen Kubimketern an Asche und vulkanischem Material, welches bisher aus dem Vulkan ausgeworfen wurde und sich nun an den Hängen und den umliegenden Gebieten befindet.

Nach Angaben von Phivolcs hat der Vulkan am Freitag heftig Lava ausgeworfen, dies konnte am Samstag wegen schlechten Wetterbedingungen nicht beobachtet werden.

Bisher wurden wegen dem Ausbruch des Mayon Vulkas mehr als 84.000 Menschen evakuiert und aus der 9-Kilometer-Gefahrenzone herausgeholt, da es immer noch zu einem gewaltigen Ausbruch kommen kann.



 

Quelle: GMA