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Duterte droht mit Plünderungsklage gegen Medien-Oligarch

 

MANILA / PHILIPPINEN — Präsidend Rodrigo Duterte hat am gestrigen Dienstag eine weitere Tirade gegen die philippinischen Medien abgelassen und einen Oligarchenklan aus dem Medienbereich mit einer Klage wegen Plünderung gedroht.

 

In einem Interview beschuldigt der Präsident die Landeselite die Medien zu kontrollieren nach ihrem belieben.

Dutertes Bemerkungen kommen einen Tag, nach dem die Nachricht heraus kam, dass die Securities and Eschange Commission, der online Zeitung Rappler wegen ihrer Besitzerdifferenzen das Zertifikat entzogen hat.

Duterte lehnt jede Veranwortung und Einmischung von seiner Seite ab in dieser Entwicklung.

„Wie can dies politisch sein? Ihr werft mit Dreck und Sch…“, sagte er. „Das Thema ist nicht Pressefreiheit, sondern der Missbrauch der Elite.“

In seiner Tirade nannte Duterte Rappler ein „Ventil für falsche Nachrichten“ über den Bericht seines speziellen Assistanten Christopher „Bong“ Go, dass dieser mutmasslich in den Kauf von zwei Kriegsschiffen im Wert von ₱15,5 Milliarden für die philippinische Marine eingegriffen habe.

Weiterhin befragt auf seine Androhung einer Plünderungsklage erwiderte Duterte, dass er das Problem der Mile Long in Makati, welches durch die Sunvar Realty Corp der Prieto Familie und Eigentümerin des Philippine Daily Inquirer gemanaged wurde damit meine.

Im letzten Jahr hat ein Gericht in Makati angeordnet, dass Sunvar und seine Mieter das Gebäude und Grundstück zu räumen hätten. Für die Immobilie hat die Prieto Familie seit Jahrzehnten keine Steuern und Miete abgeführt und der Betrag beläuft sich in die Milliarden Pesos.

Die Besitzer des Inquirers hatten bekanntgegeben, dass man in Verhandlungen stehe die Zeitung zu verkaufen an San Miguel Corporation Präsident Ramon Ang, der ein enger Freund von Duterte sein soll.

Duterte hat schon vorher angekündigt, dass er gegen Anteilsunternehmen vorgehen werde, die das Mediennetzwerk ABS-CBN kontrollieren und eine Schuld bei der Development Bank of the Philippines haben soll. Die Lopez Holdings Corp sagt, man hätte keine Außenstände mit der Regierung mehr.

Der Präsident hatte auch schon seit längerem damti gedroht die Konzession für ABS-CBN zu blockieren, weil sie seine bezahlten Werbeaufträge zur Wahl 2016 nicht gesendet hätten.

Die Mediengruppen in den Philippinen sehen dies anders und haben ihre Sorge wegen dem Urteil über Rappler ausgesprochen und die National Union of Journalist of the Philippines nennen die Aktionen des Präsidenten eine Bedrohung für die Medien.



Quelle: GMA

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