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Malacañang verspricht den „Gesundheitsschwindel“ mit Dengue-Impfung aufzuklären

 

METRO MANILA / PHILIPPINEN — Malacañang versprach am Sonntag, diejeningen, die für das eingestellte Dengueimpfprogramm verantworlich sind und welches Tausende von Leben riskierte, zur Verantwortung zu ziehen.

 

Das Gesundheitsministerium (DOH) hat am Freitag alle Impfungen mit dem Impfstoff des Herstellers Sanofi einstellen lassen, nachdem der Hersteller sagte, der Gebrauch dürfe nur limitiert stattfinden und können die Krankheit verstärken in Personen, die bisher die Krankheit nicht hatten.

Harry Roque, der Sprecher des Präsidenten sagte, man werden nicht unversucht lassen, die Veranwortlichen für diesen unverschämten Schwindel auf Kosten von Tausenden von Menschen, zur Verantwortung zu ziehen.



Mehr als 730.000 Kinder ab dem Alter von 9 Jahren haben bereits eine Dosis des Impfstoffes Dengvaxia im letzten Jahr erhalten. Das Impfprogramm wird auf Empfehlung der Weltgesundheitsbehörde in hochgefährdeten Ländern durchgeführt, sagte ein Sprecher des Gesundheitsamtes am Freitag.

Auch wenn Dengue nicht so gefährlich ist, wie Malaria, so verbreitet sich die Krankheit doch in vielen Teilen der Welt. Der Virus tötet jährlich rund 20.0000 Personen und infiziert Hunderte von Millionen.

Der vom Hersteller Sanofi produzierte Impfstoff Dengvaxia ist der Erste, der genehmigt wurde, auch wenn Wissenschaftler feststellten, dass dieser nicht perfekt ist und nicht gegen alle vier unterschiedlichen Typen des Virus in klinischen Tests geholfen haben.

Nach einer neuen Analyse aus einer 6-jähren Anwendungszeit, gibt Dengvaxia Schutz vor Denguefieber, wenn die Person bereits vorher einmal infiziert gewesen ist. Aber für diejenigen ohne vorherige Infektion kann die Krankheit durch den Impfstoff verschlimmert werden.

Roque sagte, es habe seit den Impfungen keinerlei auffällige Dengueinfektionen gegeben und man möge die Öffentlichkeit nicht unnötig beunruhigen.

Gesunheitsminsiter Francisco Duque sagte, das Ministerium würde die Gesundheitsgeschichte der Tausenden von geimpften Kindern weiter verfolgen.

Senatoren wollen eine Untersuchung des Impfprogramms durchführen und prüfen ob es hier zu Ungereimtheiten gekommen sei.

Eine Erklärung vom Senatsausschuß für Gesundheit wird für den heutigen Montag erwartet.

 

Quelle: GMA

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