KORRUPTION INNERHALB DER AQUINO REGIERUNG IM MILLIARDENBEREICH

 

MANILA / PHILIPPINEN — Justizminister Vitaliano Aguirre II zieht zwei Bedienstete der ehemaligen Regierung von Benigno Aquino III in einen ₱ 8,7 Milliarden-Betrug mit gefälschten Wegerechtsentschädigungen in General Santos.

Aguirre deutet auf den ehemaligen Minister für öffentliche Bauarbeiten Rogelio Singson und den ehemaligen Haushaltsminister Florencio Abad, zusammen mit weiteren Bediensteten, einem kriminellen Syndikat zugespielt zu haben, welches mit gefälschten Landtiteln und nicht existierenden Personen Entschädigungen beantragt hatten.

Eine einzige solcher Transaktionen erreichte einen Betrag von ₱29 Millionen. Von 2009 bis hinein in die nächsten Jahre der Aquino-Regierung konnte auf diese Weise das Syndikat mehr als 300 Ordner mit gefälschten Forderungen in Höhe von ungefähr ₱8,7 Millarden ansammeln.



Unter diesen Umständen soll Singson wissentlich die Forderungen anerkannt und genehmigt, sowie die Auszahlung veranlasst haben, während Abad Singsongs Anfragen abgesegnet haben soll.

Der Name des Zeugen wurde nicht veröffentlicht vom Justizministerium. Die Person soll aus dem inneren des Syndikates stammen und alle dazugehörigen Dokumente besitzen. Der Zeuge wurde in das Zeugenschutzprogramm übernommen, da er um sein Leben fürchten muss.

Das National Bureau of Investigation ist mit der Aufstellung einer Klageschrift beauftragt worden.

Weitere in den Fall einbezogene Personen sollen eine gewisse Wilma Mamburam, ein Colonel Chino Mamburam, Merceditas Dumlao und Nelson Ti sein. Ti sei der Finanzier des Syndikates und ein enger Verwandter von Domingo Lee, der wiederum ein enges Verhältnis zu Aquino haben soll.

Dem Zeugen nach, habe die Gruppe mit entlichen Beamten der Behörde verschworen um die kriminellen Aktionen durchzuführen. Dazu gehören das DPWH, das Bureau of Interanal Revenue, das City Assessor’s Office von General Santo, das Registry of Deeds, die Commission on Audit und noch einige Amtsgerichte.

Alle diese Behörden waren an der Bearbeitung und Freigabe der Gelder beteiligt.

Der Zeuge hat nur Wissen von den Vorfällen in General Santos, aber es besteht die Möglichkeit, dass genau dieses so auch in anderen Teilen des Landes praktiziert wurde.

Die Anordnung an das NBI kommt gerade nach einer Anordnung einer Untersuchung gegen Aquino und seine Verbündeten welche das berühmt, berüchtige „Pork-Barrel“ betreffen.

Quelle: GMA