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…AUS DER PHILIPPINISCHEN PRESSE

 

PRESSESCHAU VON HEIKO ECKARD

Montag, den 13. November 2017

 

Better left untouched”… – …“besser unberuehrt lassen” will man das Thema Suedchinesisches Meer, zu dem Praesident Rodrigo Roa Duterte vor Abflug nach Vietnam noch gesagt hatte, dass er darueber mit dem chinesischen Praesidenten Xi Jinping “Klartext reden wolle”.

Eine Sache nicht anruehren zu wollen, ist Klartext. Da bleiben keine Interpretationsmoeglichkeiten, und das Thema ist abgehakt, da Xi ja auch festgestellt hat, “dass es keine Bedrohung der freien Seefahrt (freedom of navigation) gibt.

Diesen Stand der Dinge finde ich nicht nur in “The Manila Times”, sondern auch in “The Straits Times” und in der “South China Morning Post” als Meldung wieder. Stoerend ist da nur, dass US-Praesident Donald Trump dem Vietnamesischen Praesidenten Tran Dai Quang anbot in deren Streitereien mit China bezueglich des Suedchinesischen Meeres: “Ich kann helfen zu vermitteln oder zu entscheiden, bitte lass mich das wissen. Ich bin ein guter Vermittler und Schiedsrichter.



China hat sich schon nicht um den Internationalen Schiedshof in Den Haag geschert. Sie sind nicht hingefahren und haben nicht mal ein Papier dahin geschickt, als die Philippinen dort vorstellig wurden. Glaubt Trump im Ernst, dass China ihn vermitteln laesst? China wird sich jede Einmischung verbitten. Also wird auch Trump die Finger davon lassen. Die USA haben keine Kriegsschiffe geschickt, als Ex-Praesident Benigno Aquino meinte, bei Scarborough Shoal auf dicke Hose machen zu muessen, und sie werden das nicht tun, wenn Vietnam meint, China herausfordern zu koennen.

Gestern abend habe ich mit meiner Frau im TV die Ankunft der Gaeste zum Gala-Dinner anlaesslich des 50sten ASEAN-Jubilaeums angeschaut, “EagleNews/Net25” uebertrug live. Zwei Damen moderierten ein bisschen so wie frueher mal Rolf Seelmann-Eggebert im deutschen Fernsehen das jaehrliche “Trooping the Colours” vor der Queen moderierte. Ich hab zwar nichts verstanden, aber es war nett gemacht. Die Herren trugen Barong, und die Damen Kleider im Stil philippinischer Regionen. Nach und nach trudelten die Gaeste ein, zuletzt Donald Trump und, als kroenender Abschluss, der General-Sekretaer der UN, Antonio Guterres.

Verstanden habe ich dann die Sitzordnung, als man fuer den Begrueszungs-Toast zu Tisch ging. Praesident Rodrigo Roa Duterte mit seiner Lebensgefaehrtin Honeylet Avanceña als Gastgeber in der Mitte. Zur Rechten Dutertes sasz der US-Praesident Donald Trump, und zur Linken Avanceñas sasz der chinesische Premier-Minister Li Keqiang. Ich habe nicht gesehen, wo der UN-General-Sekretaer Guterres gesessen hat, muss ganz am Rand gewesen sein.

Im Nibelungenlied zeichnet sich die Katastrophe ab, als Kriemhild und Bruenhild darueber streiten, wer vor wem die Kirche betreten darf. Rangordnungen sind irgendwie schon ein Erbe der Evolution, doch sie halten sich, und offenbar kommt die UN bei ASEAN nur noch ganz am Rande vor.

Bemerkenswert war sonst nur, dass der kanadische Premier Justin Trudeau unterwegs mal kurz bei “Jollibee” anhielt, sich zu ueberraschten Filipinos an den Tisch setzte und mit ihnen zusammen Pommes Frites/French Fries futterte.

Gemaesz “EagleNews/Net25”, “ManilaTimes”, “StraitsTimes”, “SouthChinaMorningPost”, “ManilaBulletin” u.a.

 

Diskutiert wird darüber im DER PHILIPPINISCHE EXPAT KLUB, in der Gruppe POLITIK!

 

Mein Name ist Heiko Eckard. Ich wurde 1946 in Werries – Deutschland – geboren, besuchte das Neusprachliche Gymnasium in Hamm, studierte Philosophie und Mathematik in Münster und arbeitete als Programmierer in München, Nürnberg und Fürth. Nach meiner Pensionierung ging ich 2011 mit meiner Frau Ofelia Villaflores Eckard in ihre Heimat, General Santos City – Philippinen. Auf dieser Seite beschreibe ich, was mir aus der philippinischen Presse ins Auge sticht.

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