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Die Ermordung von Michael Siaron beweist, dass sich Drogendealer gegenseitig umbringen

 

MANILA / PHILIPPINEN — Nachdem die Polizei den mutmasslichen Mörder von Michael Siaron feststellen konnte, erklärt Malacañang am Samstag, dass mit der Lösung dieses Falles bewiesen ist, dass viele Drogen bedingte Tötungen durch die Drogensyndikate selbst verursacht wurden.

„Der Siaron Fall bestätigt, was die Regierung bereits von Beginn an zu ihrer Kampagne gegen illegale Drogen gesagt hat: Viele der Morde werden von Drogensyndikaten und ihren Drogendealer selber begangen, in dem sie sich gegenseitig eliminieren“, sagte Präsidentensprecher Ernesto Abella in einer Erklärung.

Die Behörden haben den Tod von Michael Siaron, dessen Foto mit der Pieta-Skulptur von Michelangelo verglichen wurde, durch ballistische Untersuchungen von einer beschlagnahmten Waffe aufklären können, und es ist bewiesen, dass diese Waffe zu jemandem gehörte, der im illegalen Rauschgifthandel tätig war, sagte Abella.



Der Mörder wurde als Nesty Santiago identifiziert und der Fall sei damit für die Polizei abgeschlossen. Santiago ist ein Mitglied eines Syndikates für Raubüberfälle, Autodiebstahl, Auftragsmord und illegalen Drogenhandel.

Die immerwiederkehrenden Zuordnungen für solche Tötungen der Polizei oder irgendwelchen Bürgerwehren in die Schuhe zu schieben, war voreilig und unfair gegenüber den Polizeibeamten, die bei Einsätzen ihr Leben riskieren, um dem Drogenhandel ein Ende zu bereiten in dieser Gesellschaft, sagte Abella weiter.

Siaron wurde von Unbekannten Angreifern erschossen und mit einem Karton bedeckt mit den Worten: „Wag tularan si Siaron dahil pusher umano“ vor drei Monaten.

Das um die Welt gehende Foto zeigt Jennilyn Olayres, als sie den leblosen Körper ihres Lebenspartners Siaron in den Armen hält.

 

Quelle: GMA

 

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