Menschenrechtsorganisationen und die Philippinen

Diese Webseite wird vollständig alleine von mir, Dieter Sokoll, betrieben. Diese Webseite ist keine Zeitung, sondern ein Blog. Hier werden aus den unterschiedlichsten Medien der Philippinen Beiträge aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt und veröffentlich. Beiträge von betont oppositionsorientierten Medien werden vermieden, da diese mit meiner persönlichen Meinung nicht übereinstimmen.

Ja, ich habe eine persönliche Meinung und bringe diese durchaus in den PHILIPPINEN NACHRICHTEN zum Ausdruck. Dabei verstecke ich mich nicht hinter irgendeinem Decknamen, wie ein RON MEYER in seinem Magazin.

Nun zum Inhalt dieses Beitrages, der sich völlig mit meiner Einstellung deckt. Dazu noch ein Hinweis meinerseits. Für mich bedeutet das Wort Wort „Menschenrechte“ der verschiedenen Menschenrechtsorganisationen genau das, was das Wort „Demokratie“ in der offiziellen Bezeichnung für Nordkorea bedeutet. Schaumschlägerei.



 

Ein Beitrag von
Gerhard Keuling

Filipinas als Hausmaedchen in Hongkong , Libanon und Saudiarabien:

Gestern Abend kam sehr spaet ein Bericht ueber Filipinas in der deutschen Welle . Es ist beschaemend , dass die vorigen philippinischen Praesidenten “ fast “ nichts getan haben , dass ihre Landsleute in den oben genannten Laendern vor Uebergriffen ihrer Arbeitgeber rechtlich geschuetzt werden .

Viele Filipinas – auch Indonesierinnen und Arbeitskraefte von Taiwan – werden dort ohne Rechte wie Arbeitssklaven gehalten, fuer etwas mehr als 400 Euro .

In Hongkong werden ihnen von 90 % der Arbeitgeber gleich nach dem Auschecken der Pass abgenommen !!!

Das ist dort rechtens – kein Schutz durch die philippinischen Botschaft ! Ein 17 Stunden Arbeitstag ist voellig normal . Oft haben die Hausmaedchen nicht einmal ein kleines Zimmer fuer eine Privatspaehre und duerfen privat die Wohnung oder das Haus nicht verlassen . Sie werden oft verbal und handgreiflich und auch sexuell von ihren Peinigern attackiert .

Jetzt gibt es in Hongkong wenigstens eine private Anlaufstelle fuer diese Hausmaedchen , ein Frauenhaus . Alles auf engstem Raum fuer die zahlreichen Weggelaufenen . Eine Privatinitiative hilft ihnen vor Gericht , sonst waeren sie vom Richter finanziell nur mit ca 50 HKD von ihren Arbeitgebern abgespeist worden .

Es ist eine moderne , vom Staat geduldete Sklavenarbeit , und das im 21. Jahrhundert . Das gleiche findet im Libanon und in Saudiarabien statt .

Fuerchterliche Bilder von geschundeten Filipinas , mit durch Buegeleisen oder heissem Wasser verbrannter grosser Hautflaechen .

Ein Musikproduzent in der USA hat durch fb Kenntnis von diesen unhaltbaren Zustaenden mitbekommen und setzt sich fuer geschundene Hausmaedchen ein . Was er gesagt hat , hat mir die Kinnlade herunterklappen lassen :

Die “ Menschenrechtsorganisationen “ , die er bat , zu helfen , kuemmern sich nicht um die Verletzung der Menschenrechte , die sie so vehement und lautstark einfordern . Er bekam von allen Menschenrechts -organasitionen die gleiche Auskunft : “ Um Einzelfaelle koennen wir uns nicht kuemmern !!!! “

Sie bleiben ihrem Schicksal ueberlassen .

Da fiel mir sofort Frau de Lima ein ! Ist das nicht auch ein Einzelfall ???

Sie ist eine starke Frau , die sich zu wehren weiss ! Warum messen diese scheinheiligen Organisationen mit verschiedenem Mass . Es ist beschaemend , dass Filipinas unter diesen Umstaenden im Ausland arbeiten muessen , nur um Geld nach Hause zu schicken , damit sich ihre Familie und Verwandten ein besseres Leben oder eine Ausbildung leisten oder sich ein schlaues Leben machen zu koennen .

Ist es das wirklich Wert ???

 

 

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