Villar droht mit Klage gegen Knoblauch Kartell

MANILA / PHILIPPINEN — Senatorin Cynthia Villa verlor ihre Beherrschung am Montag und warnte, sie würde diejenigen verklagen, die hinter einem Knoblauch-Kartell stehen, welches die Preise auf 200 Pesos pro Kilogramm treibt, wenn die Kosten für die Einfuhr bei nur 17 Peso liegen.

PHILIPPINEN NACHRICHTEN - Senatorin Cynthia Villar
PHILIPPINEN NACHRICHTEN – Senatorin Cynthia Villar
Archivfoto

Hiermit drohte sie dem Direktor des „Bureau of Plants and Industries“ Mamaril, der während einer Anhörung in einem Kommittee keine Namen und Adressen der Händler nennen konnten oder wollte, welche Knoblauch importieren.

Die Senatorin grillte Mamaril während der Untersuchung und fragte ihn direkt, ob er dem Kartell angehöre und unbedingt einen Engpass herbeiführen wolle, um die Preise für Knoblauch zu kontrollieren, einen gewaltigen Gewinn zu machen und die lokalen Produzenten vom Markt zu vertreiben.

Villar fragte Mamaril, warum es einen Engpass gäbe, wenn doch die Händler Knoblauch von China importiert hätten.

Mamaril antwortete, dass es Händler geben würde, die zwar eine Lizens für die Einfuhr haben, aber diese nicht nutzen würden.

Diese Antwort verärgerte die Senatorin noch mehr und sie erklärte ihm, dass genau die gleiche Antwort den vorherigen Präsidenten Benigno Aquino III dazu veranlasst hätte, den Direktor der BPI zu feuern.

Sie versprach ihm, sollte der Preis für Knoblauch die 200 Peso Grenze erreichen, dass sie gegen das gesamte BPI Klage einreichen würde.

 

Quelle: Interaksyon

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