TRUPPEN BOMBARDIEREN MAUTE IN MARAWI

MILITÄR LEHNT ANGEBOT VON VERHANDLUNGEN AB

PHILIPPINEN NACHRICHTEN - Rauch steigt auf in der Nähe eines öffentlichen Marktes auf, nach dem Kampfhubschrauben Raketen auf Positionen der moslemischen Terroristen in der Stadt Marawi abgefeuert hatten.   Sicherheitskräfte haben Wohngebiete in der Stadt bombardiert im Kampf gegen die Terroristen der Maute Gruppe, die noch Geiseln hält.
PHILIPPINEN NACHRICHTEN – Rauch steigt auf in der Nähe eines öffentlichen Marktes auf, nach dem Kampfhubschrauben Raketen auf Positionen der moslemischen Terroristen in der Stadt Marawi abgefeuert hatten. Sicherheitskräfte haben Wohngebiete in der Stadt bombardiert im Kampf gegen die Terroristen der Maute Gruppe, die noch Geiseln hält.
AFP Foto

 

MARAWI CITY / PHILIPPINEN — Regierungstruppen feuerten Granaten auf Positionen der moslemischen Terroristen, die Geiseln halten und bisher mindestens 11 Zivilisten ermordet haben.

Aus einer Quelle der Manila Times haben gewisse Gruppen angeboten zwischen der Regierung und den Terroristen zu vermittteln, um die Kämpfe zu beenden und die verbliebenen Geiseln freizubekommen. Dies wurde vom Militär abgelehnt, da eine Voraussetzunge dafür dier Rückzug der Regierungstruppen aus der Stadt sei.

Die Behörden vertreten die Ansicht, dass eine Beendigung der Kämpfe extrem schwierig sei, auch wenn nur noch 30 bis 40 verbliebenen Terroristen zu bekämpfen seien. Diese würden durch die Häuser ziehen, Bomben in den Straßen legen und Zivilisten als Geiseln nehmen.

Intensives Gewehrfeuer sei den ganzen Tag hindurch zu hören gewesen, berichteten Journalisten und das Militär habe Bomben auf Wohngebiete abgeworfen.

Ein Sprecher des Militärs sprach von chirurgischen Eingriffen, nach dem dicker schwarzer Rauch aus einem bombardierten Gebiet in der Nähe der Provinzverwaltung aufstieg.

Die meisten der 200.000 Einwohner konnten mittlerweile die Stadt verlassen, den zurückgebliebenen wird angeraten in ihren Häusern zu bleiben und sich zu verbarrikadieren.

Fünf Soldadente, zwei Polizisten und 26 Terroristen sollen in den drei Tagen, in den die Kämpfe andauern, getötet worden sein. Weitere 39 Soldaten sind verwundet worden.

Zwei Zivilisten wurden im Apai Pappak Hospital getötet, welches die Terroristen am Dienstag übernommen hatten.

Wonach neun Zivilisten an einem Checkpoint der Terroristen getötet worden sein sollen, wird zur Zeit noch vom Militär überprüft.

In den Nachrichten von GMA wuden neun Leichen von Kugeln zerfetzt, die Hände zusammengebunden, auf einem Feld gezeigt.

Es wurde von einem enthaupteten Polizisten berichtet, der Polizist wurde getötet aber nicht enthauptet, wie berichtet.

DAS MILITÄR WIRD NICHT VERHANDELN

Aus einer Quelle, die schon einmal bei der Belagerung der Gemeinde Butig in Lanao del Sur im letzten Jahr zu Verhandlungen herangezogen worden war berichtet, dass sich gewisse Parteien dafür stark machen mit dem Militär zu verhandeln. Diese lehnte dies rigeros ab.

Die Quelle sagte, die Maute Gruppe will, dass die Regierungsgtruppen die Stadt verlassen und sie nicht verfolgen werden, wenn sie dafür die Geiseln freilassen.

Angeblich halten die Terrroristen 12 bis 15 Katholiken als Geiseln aus der Kathedrale von Marawi, darunter einen Priester, Fr. Chito Suganob. Diese Angaben stammen vom Bischof von Marawi Edwin de la Pena.

Die Terroristen haben zwei Gefängnisse überfallen und mehr als 100 Inhaftierte freigelassen. Es wurden Gebäude in Brand gesteckt, darunter die Kathedrale von Marawi und ein College.

Ein erzürnter Präsident Duterte deklarierte kurz nach dem Angriff auf Marawi noch aus Russland über Gesamtmindanao das Kriegsrecht und kam sofort zurück von seinem Staatsbesuch mit einer 300-köpfigen Delegation in Moskau.

Er drohte damit, das gesamte Land unter das Kriegsrecht zu stellen, sollte die ISIS bis nach Luzon vordringen können.

Sicherheitskräfte säubern die Dörfer Gadungan, Basak Malulut und Dangan der Stadt Marawi. Das Apai Pakpak Hospital arbeitet wieder.

 
Quelle: Manila Times

 

 

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