Drogen im Werte von 11,8 Millionen Pesos in Butuan gefunden

PHILIPPINEN REISEN - Ein Polizeibeamter inspiziert das Fahrzeug mit dem getöteten Drogendealer in der Stadt Butuan.
PHILIPPINEN REISEN – Ein Polizeibeamter inspiziert das Fahrzeug mit dem getöteten Drogendealer in der Stadt Butuan.
Foto: Erwin Mascariñas

BUTUAN CITY / PHILIPPINEN – Für mehr als 11,8 Millionen Pesos konnten illegale Drogen bei einer Polizeiaktion, die in einer Schiesserei mit den Drogendealern endete, auf dem National Highway in Lebertad gegen 20 Uhr, bereits am Donnerstag, den 18. Mai, beschlagnahmt werden.

Einer der Täter wurde bei der Aktion getötet, während zwei Weitere verletzt wurden. Ein verdeckter Ermittler der Polizei wurde ebenfalls verletzt. Neun Plastikbeutel mit Shabu in einem Gewicht von 1 Kilogramm und einen Wert von rund 11.800.000 Pesos wurden durch die Rauschgiftbehörde gefunden und beschlagnahmt in einem gelben Ford Escape, wo auch die Leiche des tödliche getroffenen Verbrecchers gefunden wurde.

Der tote Drogendealer wurde später als Reynaldo Labares Abordo, 36, verheiratet aus Purok 1, Barangay Sabangan, San Isidro, Davao del Norte identifiziert.

Vier .45 cal. Pistolen wurden gefunden an den unterschiedlichsten Ecken des Tathergangs in Purok 6, Libertad, in der Nähe des Bancasi Villages.

Die Polizei hatte bei der Operation eine nicht so große Menge Rauschgift angenommen, da es sich um eine Bande aus Agusan del Sur handelte.

Die Polizei war auf die Gruppe gestossen bei der Vernehmung eines früher Festgenommenen aus Agusan del Sur. Dies ermöglichte der Polizei, das Fahrzeug, einen gelben Ford Escape, der vermutlichen Drogendealer zu identifizieren.

Die Insassen des Fahrzeuges eröffneten das Feuer auf die Beamten und dabei wurde der Polizeiagent in der linken Seite getroffen und es kam zum Schusswechsel. Während die Polizei mit der Schießerei der flüchtenden Personen aus dem Fahrzeug beschäftigt war, konnte der mit Handschellen gefesselte Calawigan auf den Fahrersithz des Autos gelangen und einen Fluchtversuch wagen.

Eine Einheit des 23rd Infantry Battalion war auf dem Weg zum Tatort aus dem nahegelegenen Camp in Barangay Bancasi, welches den fliehenden Verdächtigen in dem Fahrzeug erschoss.

Als diese auf der Fläche erschienen konnten sie den Teil des Highways sichern. Sie stellten allerdings den Beschuss ein, als sie sich in der Dunkelheit nicht mehr sicher sein konnten auf Täter oder Polizisten zu schiessen. Der Tatort lag im Dunkeln und wurde nur von den Scheinwerfern der Polizeifahrzeuge beleuchtet, sagte ein Militärsprecher.

Zwei weitere Täterr konnten trotz allem fliehen und konnten später in den umliegenden Dorfteilen gestellt werden und in Krankenhäuser zu Behandlung gebracht werden. Ein weiterer Täter ist auf der Flucht, wahrscheinlich verletzt.

Die Polizei geht davon aus, dass die Bande die Drogen in der Stadt Marawi gekauft haben, um dann in der Stadt Butuan diese zu verkaufen, da die Stadt zur Zeit der Tat ihre jährliche Fiesta feierte.

 

Anm.: Das ist einer der Fälle, die in der Statistik von sogenannten „Menschenrechtlern“ als außergerichtliche Tötungen gelangen und von der EU und auch deutschen Politikern bei der philippinischen Regierung angeprangert und als Menschenrechtsverletzungen dargestellt werden.

Es ist bisher nicht ein Fall aus der Statistik von diesen „Menschenrechtlern“ herausgenommen worden, wo diese sagen, es war eine Polizeiaktion, die Polizei hat zurückgeschossen.

In den Philippinen ist es nun mal so, dass der im Einsatz sich befindliche Polizist nicht erst seinen Rechtsanwalt anrufen muss, um nachzufragen, ob er zurückschiessen darf. Sie zielen auch mit Sicherheit nicht auf die Beine, denn das tun die Verbrecher auch nicht.

 

Quelle: Sunstar

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