Palast putzt den unangemeldeten Besuch von Callamard herunter

METRO MANILA / PHILIPPINEN — Malacañang hat sich am Freitag sehr ungehalten über den nicht angekündigten Besuch von UN Special Rapporteur wegen der außergewöhnlichen Tötungen Agnes Callamard ausgelassen, um vor einem Forum über das Problem von illegalen Drogen in den Philippinen zu sprechen.

 

In einer Erklärung sagte der Präsidentensprecher Ernesto Abella, die philippinische Regierungs sei über den Besuch nicht informiert worden. Damit habe Callamard ein klares Signal gesendet, dass sie an einem objektiven Treffen nicht interessiert sei.

Abella sagte, genau zu diesem Zeitpunkt sein philippinische Delegation in Genf, Schweiz, um die Aktionen von Frau Callmard an das Büro der Vereinten Nationen High Kommision für Menschenrechte aufzuwerfen. Sie hätte zu diesem Zeitpunkt in Genf sein sollen.

Callamard ist eine Kritikerin von Präsident Rodrigo Dutertes Krieg gegen illegale Drogen, welches sie mit Menschenrechtsverletzungen koppelt, darunter die Tötung von Drogennutzern. Sie war in den Philippinen für ein zweitägiges Forum über illegale Drogenprobleme, welches von der Free Legal Assistance Group (FLAG) AntiDeath Penalty Task Forec organsiert worden war.

Durch den Präsidentensprecher sagt die philippinsche Regierung, Callmards Aktion sei unprofessional, wenn man bedenkt, das die philippinsiche Regierung eine Einladung ausgesprochen hatte, das Land zu besuchen.

Die Regierung hatte von der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen eine professionale Handhabung erwartet und Gespräche mit hohen Beamten der Regierung, um die Position der Regierung zu erläutern und klarzustellen.

Ihr Gehabe und die Umstände ihrers Besuchers machen es klar, dass Frau Callmard nicht an einer objektiven Darstellung gelegen sei. Auf die Einladung habe Callard nicht einmal reagiert.

Diese Fakten werden Gesprächsteil der philippinischen Delegation in Genf sein.
Quelle: GMA News Online

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