BREAKING NEWS: UPDATE: Truppen töten Abu Bandenmitglied, der Ausländer köpfte

PHILIPPINEN NACHRICHTEN - Muammar Askali, auch Abu Rami genannt, befand sich unter den neutralisierten Banditen in Inabanga, Bohol
PHILIPPINEN NACHRICHTEN – Muammar Askali, auch Abu Rami genannt, befand sich unter den neutralisierten Banditen in Inabanga, Bohol
Foto: Tonee Despojo

INABANGA / BOHOL / PHILIPPINEN — Ein Anführer der Abu Sayyaf Banditengruppe, der direkt an der Entführung und Enthauptung eines Kanadiers und Deutschen beteiligt war, ist von Sicherheitskräften auf der Insel Bohol am Dienstag getötet worden, gab das Militär am Mittwoch bekannt.

Muammar Askali, der auch unter dem Namen Abu Rami bekannt war, ist einer der sechs getöteten Banditen in einem Feuergefecht im Dorf Napo von Inabanga.

Bei den Kämpfen wurden auch drei Soldaten und ein Polizist getötet.

Das Militär konnte die Leiche von Rami bergen, einem ehemaligen Sprecher der Bande. Die Abu Sayyaf Bande ist berüchtigt für ihre Brutalität durch Sprengstoffanschläge, Erpressung, Entführungen und Enthauptungen von Geiseln in Mindanao.

REGIERUNG HAT DIE KONTROLLE

Die Neutralisierung von Rami brachte die Bestätigung, dass die Eindringlinge in Inabanga Abu Sayyaf Banditen sind.

Malacañang ruft zur Ruhe auf, nachdem bekannt wurde, dass die Bande in Bohol, in den zentralen Visayas Fuss zu fassen versuchte.

Ein Regierungssprecher sagte, die Bevölkerung soll die Ruhe bewahren, die Situtation ist nur auf einen kleinen Teil eines Ortes beschränkt und die Sicherheitskräfte haben die Situation unter Kontrolle.

Das Militär in Sulu hatte bemerkt, dass Rami und seine Gruppe Sulu am letzten Donnerstag verlassen hatte. Angeblich waren sie auf der Suche nach einem mehr sicheren Platz als Sulu. Nun stellt sich wohl heraus, dass es für die Abu Sayyaf keinen sicheren Platz in den Philippinen mehr gibt.

Militärische Intel hatte die Abwesenheit von Rami und Alhabshi Misaya, einem weiteren Anführer von Sulu festgestellt, nach Kämpfen der Regierungstruppen mit den Banditen in den letzten Wochen.

Man nimmt an, dass Ramis Gruppe in Bohol sich mit einem anderen Anführer und seiner Gruppe, der von Aldlen Yusup in den zentralen Visayas zusammenschließen wollte.

Ramis Gruppe verließ Sulu von Tongkil auf der Insel Mamanok und verhielten sich wie Fischer, in der Meinung nicht erkannt zu werden.

ZIEL WAREN AUSLÄNDISCHE TOURISTEN

Ramis Gruppe hatte geplant, Touristen in Loboc zu entführen. Loboc ist ein Dorf auf Bohol, bekannt für seine Flußfahrten mit einem Essen und einem Besuch bei den Tarsiern und auf der Insel Panglao, die bekannt ist für ihre Strände und Tauchgründe.

Man wollte während der Osterwoche zuschlagen, da sich gerade dann besonders viele Touristen auf Bohol aufhalten.

Die Sicherheitskräfte sind nicht sicher, wie viele Männer sich in Ramis Gruppe befanden. Dorfbewohnern nach sollen es mindestens 10 Bewaffnete in drei Auslegerbooten gewesen sein.

Die Gruppe kam in der Montagnacht über den Inabanga Fluss nach Napo, wo Bewohner alarmiert waren durch die ungewöhnliche Bauweise der Boote.

Regierungstruppen griffen die Gruppe am frühen Dienstag an. Die Bewaffneten suchten Schutz in drei Häusern und erwiderten das Feuer.

Sicherheitskräfte konnten die Kontrolle über zwei der Häsuer übernehmen und den Rest der Gruppe in das dritte Haus treiben. Dieses Haus wurde von der philippinsichen Luftwaffe am Nachmittag bombardiert.

Militärische Verstärkung kam am Mittwoch, um die Operation zu beenden und die flüchtenten letzten Bandenmitglieder zu verfolgen.

AUF DER FLUCHT

Fünf Männer konnten flüchten. Sie haben ihre Sachen zurückgelassen. Sie rennen um ihr Leben.

Unterdessen haben sich 11 Abu Sayyaf Bandenmitglieder, darunter zwei Unteranführer in Sangasanga, Tawi-Tawi am Dienstag ergeben.
Quelle: Inquirer

 

VIDEO über einen Luftangriff der philippinischen Streitkräfte gegen Bandenmitlgieder der Abu Sayyaf auf der Insel Bohol.

https://www.youtube.com/watch?v=bgAfjxbQ63c

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